Senioren- und Migranten-Stützpunkt: Bürger zusammenbringen

Von: Tim Habicht
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Freuen sich auf Besucher: Özgür Kalkan von AWO und Projektkoordinatorin Gabi Lang in der neuen Begegnungsstätte. Foto: Andreras Schmitter

Aachen. „Mehr Lebensfreude und mehr Lebensqualität. Das wollen wir im Preuswald für die Bewohner erreichen. Deshalb möchten wir die in diesem Stadtteil lebenden Menschen zusammenbringen und sie füreinander und für ihre verschiedenen Lebenssituationen sensibilisieren“, so Gabriele Niemann-Cremer, Geschäftsführerin des AWO-Kreisverbandes Aachen.

Der Ort, der das bieten soll, wurde nun an der Reimser Straße 84 mitten im Preuswald eingeweiht. Auf 91 Quadratmetern ist ein Begegnungszentrum entstanden, das Senioren und Migranten eine Möglichkeit zum Austausch bietet.

„Im Stadtteil Preuswald leben circa 2100 Bewohner. Neben ausländischen Staatsbürgern finden sich viele Spätaussiedler aus den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes und sowohl englisch, als auch französisch sprechende Afrikaner, die es zu integrieren gilt,“ beschreibt Gaby Lang, Projektkoordinatorin des Begegnungszentrums.

Zwei Jahre lang dauerten die Vorarbeiten für die offizielle Eröffnung. Mit großer Freude konnten Lang und Özgür Kalkan, Kaufmännischer Verwaltungsleiter der AWO, gemeinsam die Wohnung einweihen. Täglich ist das Begegnungszentrum mindestens sechs Stunden geöffnet.

An der Reimser Straße sollen sich die Menschen nicht nur generationsübergreifend treffen, Kaffee trinken und Erlebtes austauschen. Ausflüge sollen organisiert, Spielenachmittage und Bewegungsangebote ausgerichtet werden. Es soll gemeinsam gekocht, gefrühstückt und gefeiert werden.

Finanziert wurde das Modell-Projekt von verschiedenen Trägern. Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW hat eine dreijährige personelle Anschubfinanzierung genehmigt, die Stadt Aachen zahlt 12,5 Stunden der Projektkoordinatorin, das Bundesministerium für Familie fördert eine Erstausstattung und die Deutsche Annington lässt die AWO mietfrei in den 91 Quadratmetern wohnen.

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