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Semesterticket drei Jahre sicher

Von: aht
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Die Tinte ist trocken: bei der
Die Tinte ist trocken: bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus von links stehend OB Marcel Philipp, Manuel Vargas (AStA RWTH Aachen), Hans Peter Geulen (Aseag), Herbert Schmitz (Aachener Verkehrsverbund), sitzend Bela Brenger (AStA RWTH Aachen) und Hans-Joachim Sistenich (AVV). Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Wir sind froh, dass es rum ist”, sagt Bela Brenger. Der Vorsitzende des AStA der RWTH spricht aus, was alle Beteiligten denken. Nach den anstrengenden Verhandlungsrunden der vergangenen Monate sind die Semesterticket-Verträge endlich unterschrieben.

Zum Jahreswechsel drohten die Verhandlungen endgültig zu scheitern. Dass es nun doch noch zu einer Einigung gekommen ist, ist nicht zuletzt der Initiative von Oberbürgermeisters Marcel Philipp zu verdanken. Im Januar hatte er angesichts der festgefahrenen Situation vermittelnd zwischen den Fronten eingegriffen.

Das Problem habe in der Kommunikation gelegen. „Ich hoffe, dass die vertraglichen Regelungen jetzt tragfähig sind und nicht so schnell wieder verhandelt werden muss. Schließlich entscheidet der Vertrag darüber, wie sich 40 000 Studierende bewegen”, sagt Philipp.

Auch AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich hält den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen für einen wichtigen Schritt. Mobilität sei ein zentraler Standortfaktor der Stadt. „Wir können es uns nicht erlauben, dass das zum Problem wird”, sagt Sistenich.

Zumindest für die kommenden sechs Semester scheint die Mobilität der Studenten gesichert. Neu ist eine Regelung für Studierende mit Kindern: Sie dürfen bis zu drei Kinder unter 15 Jahren rund um die Uhr im AVV-Gebiet mitnehmen. Desweiteren können Studierende ab dem kommenden Semester werktags nach 19 Uhr und an Wochenenden zusätzlich eine Person mitnehmen. Diese Regelung gilt zunächst für zwei Semester. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Studierendenparlament auf Basis eines Gutachtens erneut über die Mitnahmeregelung entscheiden. Die Gesamtkosten für das Semesterticket betragen laut der neuen Verträge 144,82 Euro und liegen damit 2,38 Euro höher als bisher. Die Tickets werden noch rechtzeitig vor Beginn des neuen Semesters ausgestellt, versichert Hans Peter Geulen, Centerleiter Verkehrswirtschaft der Aseag. An den Verhandlungen beteiligt waren Vertreter der Asten der RWTH, der FH Aachen, der Katholischen Hochschule Aachen und die Vertreter des AVV, der Aseag sowie der DB Regio NRW.

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