„Seltsames Verhalten“: Tanzen bis in die frühen Morgenstunden

Von: mabie
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Würselen. „Seltsames Verhalten“ ist am Flugplatz Aachen-Merzbrück mindestens einmal im Jahr an der Tagesordnung. So auch am kommenden Wochenende, wenn am Freitag und Samstag, 12./13. Juni, 28 DJs in einem 25-Stunden-Programm an zwei Tagen zum Tanz bitten.

Seit fünf Jahren existiert das Festival schon, aber immer gibt es noch etwas Neues. „Wir haben eine neue Bühnenoptik und mehr Platz fürs Camping“, sagt Martin Heinen von der Organisation. Über die Jahre hinweg ist das Festival von Dako Gnjato, Nils Schumacher und Andreas Berretz zu einem der Top-Events der elektronischen Musikszene geworden.

„War es anfänglich noch eine eher bescheidene Gangway für regionale DJs der Szene, gehört ‚Seltsames Verhalten‘ heute in die Spitzenkategorie“, erklärt Heinen. Mehr als 7000 Fans werden in der ungewöhnlichen Location erwartet.

Mit dabei sind unter anderem Szenegrößen wie Felix Jaehn, Tube & Berger, Sascha Braemer, Klangkünstler und Sable Sheep. Wem die Namen nichts sagen: Das macht eigentlich nicht viel aus, denn die dazugehörigen Titel kennt man aus dem Radio oder aus den Clubs. Tanzbar ist alles, und es passt auch zum Anspruch von „Seltsames Verhalten“, familiär, locker und sympathisch zu sein. „Die drei von der SV-Flugstelle haben immer darauf geachtet, dass der ursprüngliche Marken- und Programmkern nicht verwässert wird“, umschreibt Heinen den Erfolg der Macher.

Und der gibt ihnen recht, sind es doch nicht nur die Fans aus der Region, die zum Festival strömen werden. Gut die Hälfte der Gäste kommt aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Natürlich tragen Organisation und Ausstattung dem Anspruch Rechnung: Sicherheit, Ambiente und ausreichende Catering- und Gastrobereiche verstehen sich von selbst. „Außerdem gibt es bei uns nie Stress“, schließt Martin Heinen.

Fröhlich und ausgelassen soll die Feier beim Festival sein, schlechte Laune und andere negative Strömungen dürfen ebenso zu Hause gelassen werden wie Drogen aller Art. Das ist Gesetz bei „Seltsames Verhalten“, denn das Festival, das in früheren Auflagen schon Oliver Schories, Wankelmut, Moquai oder Lexy & K. Paul im Aufgebot hatte, will durch Kooperationen wie zum Beispiel mit dem aufstrebenden „Electrisize“-Festival aus Erkelenz weiter wachsen. So haben letztere bei der kommenden Auflage von „SV“, wie die Fans und Macher sagen, schon eine eigene Bühne.

Wer über Nacht bleiben will, ist auch willkommen. Denn das Campinggelände direkt neben dem Festivalgelände wurde nochmals erweitert. Es steht von Freitag ab 14 Uhr bis Sonntag um 14 Uhr zur Verfügung.

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