Seltsame Bremsmanöver: Autobahnpolizei stoppt Betrunkenen

Von: red/pol
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Den 34-Jährigen anzuhalten, gestaltete sich außergewöhnlich schwierig. Symbolfoto: dpa

Aachen. Mehrmals versuchten die Beamten der Bundespolizei, den Autofahrer auf der Autobahn 44 zum Anhalten zu bewegen. Mehrmals bremste der 34-Jährige abrupt, um dann langsam weiter in Richtung Aachener Kreuz zu fahren. Als sich der Mann schließlich doch noch auf einen Parkplatz bugsieren ließ, kam der Grund für das seltsame Fahrverhalten heraus.

Die Beamten waren auf den 34-Jährigen aufmerksam geworden, als er am Morgen bei Lichtenbusch über die deutsch-belgische Grenze gefahren war. Eine Streifenwagenbesatzung gab ihm Signal, anzuhalten - doch der Mann bremste zwar abrupt ab, fuhr dann aber langsamer weiter. Der Vorgang wiederholte sich - und das mehrmals.

Am Ende waren die Bundespolizisten aber doch erfolgreich, wie es aus dem Pressebericht hervorgeht: „Kurz vor dem Aachener Kreuz, am Rastplatz Königsberg, gelang es den Beamten den Fahrer dazu zu bewegen, sein Fahrzeug auf den Verzögerungsstreifen zu lenken und anzuhalten.“ Der Fahrer wurde in eine Parkbucht dirigiert - auch dafür brauchte es mehrmalige Zeichengebung.

Die Beamten gingen zum Wagen. Schon bei den ersten Sätzen mit dem Fahrer rochen sie Alkohol im Wagen. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und zeigte gut 1,2 Promille an. Die auffällige Fahrt war damit zu Ende. Die Bundespolizisten leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein und übergaben den 34-Jährigen an die zuständigen Kollegen von der Autobahnpolizei.

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