Sechs Bands rocken das „Pinu‘u“

Von: Gerd Simons
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Junge Musiker ganz groß: Insgesamt sechs Bands (das Bild zeigt den Auftritt von Black Label) wurden beim Finale des zehnten Bandcontests im „Pinu‘u“ vom Publikum gefeiert. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „And the winner is...“: So kündigte Moderator Lukas Keppe die Preisträger der zehnten Auflage des Bandcontests des „Pinu‘u“ an. Und die Gewinner waren vor allem all jene, die den Weg ins Jugendkulturcafé an der Buchkremerstraße gefunden hatten. Fans handgemachter Live-Musik überzeugten sich bei toller Atmosphäre von der hohen Qualität der Nachwuchsmusiker in der Euregio.

Möglich macht dieses Event, das über die Grenzen Aachens hinaus bekannt und beliebt ist, seit zehn Jahren das Medien- und Kulturzentrum Philipp-Neri-Haus (PNH), das auch das Jugendkulturcafé „Pinu‘u“ betreibt. „Raus aus dem Proberaum, rauf auf die Bühne“, lautet das Motto des Konzepts der beiden Initiatoren Carsten Brehm und Ludger Gerdes.

„Um der sterbenden Band-Kultur entgegenzuwirken, bieten wir jungen Bands das Rundum-glücklich-Paket an – von Proberäumen über Band-Coaching und Aufnahmen in einem sehr gut ausgestatteten Tonstudio bis hin zu Live-Auftritten im PNH und hier im Café“, sagte Brehm, der selbst seit Jahrzehnten leidenschaftlicher Musiker ist.

Der Erfolgt gibt den Machern Recht: So sind die Band-Wettbewerbe allesamt ausverkauft und auch bei den Hof-Konzerten 2015 durften junge „Pinu‘u“-Bands mitwirken. Darüber hinaus veranstalten Gerdes und Co. jährlich weitere rund zwanzig Konzerte in der Buchkremerstraße. Über die Facebook-Seite des „Pinu‘u“ hatten sich Bands aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg für den zehnten Bandcontest beworben, sechs schafften den Weg ins Finale.

Dort mussten sie innerhalb von zwanzig Minuten nicht nur das Publikum, sondern vor allem eine Jury aus Veranstaltern und Studiobetreibern überzeugen. Von einfühlsamer akustischer Musik (Fox Alley) über Post-Punk (A Minor Problem), Alternative Pop-Punk (District 7) und Pop-Rock (Framecut und Loxley Lane) bis hin zum Metal (Black Label) reichte die Bandbreite der Finalbeiträge.

Vor allem der Auftritt von „A Minor Problem“ hatte es den Besuchern angetan. Dafür wurde die Band aus Heerlen mit dem Publikumspreis, einer Fahrt zur Frankfurter Musikmesse, belohnt. Die Jury bewertete unter anderem die Performance auf der Bühne, die Texte sowie das musikalische Zusammenspiel der Musiker und deren technische Fähigkeiten.

Nach einer kurzen Beratungspause der Jury – in dieser Zeit sorgte die Luxemburger Band Tuys für Stimmung – standen die Preisträger fest: „Loxley Lane“ (drei Studiotage/ein Livekonzert), „A Minor Problem“ (Fahrt zur Musikmesse Frankfurt/Livekonzert beim Jukutu-Rock in Belgien/Geldpreis), „Framecut“ (zwei Wildcards für Live-Konzerte im Domkeller und in Kerkrade) und „District 7“ .

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