Aachen - Schwertbad: Mitarbeiter in ungewöhnlichem Mittagsstreik

Schwertbad: Mitarbeiter in ungewöhnlichem Mittagsstreik

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Mit einem Sitzstreik machten die Schwertbad-Mitarbeiter auf ihre Tariflage aufmerksam. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Zu einer außergewöhnlichen Mittagspause hatten sich Teile der Mitarbeiter des Schwertbades getroffen: In einer Art Sitzstreik machten sie auf die nach ihrer Meinung nicht hinnehmbare Tarifsituation aufmerksam.

Im Herbst letzten Jahres habe die Gewerkschaft Verdi das Schwertbad zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Verdi fordert für die 150 Beschäftigten „eine adäquate Vergütung“, wie sie in vergleichbaren Reha-Einrichtungen in Aachen gezahlt werde.

Nach vier Verhandlungsrunden ohne Arbeitgeberangebot seit November letzten Jahres habe der Arbeitgeber erklärt, vor Ende Juni diesen Jahres keine weiteren Verhandlungen führen zu wollen. „Den Beschäftigten platzt so langsam der Kragen“, so Harald Meyer, Gewerkschaftssekretär bei Verdi, „nach über zwölf Jahren ohne Lohnerhöhung will man sich nicht mehr mit Tankgutscheinen oder Neppangeboten eines Reiseunternehmens als Wertschätzung abspeisen lassen. Der Arbeitgeber muss endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, wir sind jederzeit zu konstruktiven Gesprächen bereit“, unterstrich die Gewerkschaft.

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