Schwertbad: Auf Lohn will kaumjemand verzichten

Von: os
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Aachen. Dieses Ergebnis überrascht kaum: Von den mehr als 100 ehemaligen Beschäftigten der Rheumaklinik will im „neuen“ Schwertbad kaum jemand auf 20 bis 25 Prozent seines Gehalts verzichten.

Dies hatte die rheinland-pfälzische Marienhaus GmbH als Betreiberin des Hauses, in dem das alte Schwertbad und die Rheumaklinik zu Jahresbeginn zusammengeführt worden waren, ultimativ bis zum 30. April gefordert. Ohne diesen Verzicht der Mitarbeiter gebe es einen „Plan B“, hatte es geheißen – und zwar die Schließung des traditionsreichen Kurstand-orts in der Burtscheider Fußgängerzone.

Heribert Frieling, Sprecher der Marienhaus GmbH, erklärte am Dienstag, die Resonanz auf die Verzichtsforderung sei in der Belegschaft „sehr überschaubar“ gewesen: „Wir sind ein wenig enttäuscht, dass wir bei den Mitarbeitern ganz offensichtlich mit unserem Anliegen nicht so durchgedrungen sind.“ Schließlich sei ein Gehaltsverzicht „zwingend erforderlich“ um die Reha künftig „plusminus null zu fahren“. Nun werde beraten, wie es in Burtscheid weitergehen soll, sagte Frieling, stellte dabei aber weitere Verhandlungen in Aussicht: „Wir wollen auf jeden Fall mit den Mitarbeitern im Gespräch bleiben.“

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