Aachen - Schwerer Unfall am Madrider Ring: Ein Schwerverletzter

Schwerer Unfall am Madrider Ring: Ein Schwerverletzter

Von: stm/mh
Letzte Aktualisierung:
Unfall Madrider Ring
Ein Großaufgebot an Rettungskräften bemühte sich, die Opfer aus den Autowracks zu befreien. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Auch die erfahrenen Feuerwehrleute hatten an der Aufgabe zu knabbern. Sozusagen im Wortsinn. Mit schweren Hydraulikscheren versuchten die Helfer, einen Schwerverletzten aus seinem BMW zu befreien. Doch das Gefährt erwies sich als ziemlich stabil.

Es dauerte gut eine halbe Stunde, bis das Blech derart zerschnitten war, dass der Mann über das geöffnete Fahrzeugdach hinter dem Lenkrad hervorgeholt und in den Rettungswagen gebracht werden konnte. Obwohl er stark eingeklemmt gewesen war, konnte die Feuerwehr zum Glück feststellen: keine Lebensgefahr.

Der BMW-Fahrer war einer der Beteiligten an einem schweren Unfall, der sich am späten Mittwochnachmittag auf dem Madrider Ring ereignet hatte. Genau am Ausgang des Tunnels unter der Trierer Straße in Fahrtrichtung Eilendorf war sein Wagen mit einem Ford Ka kollidiert.

Gegen 17.10 Uhr war der 56-Jährige von der Trierer Straße aus Richtung Brand kommend zunächst nach rechts auf den Ring eingebogen, wie die Polizei am Abend berichtete. Kurz vor der Einmündung Freunder Weg versuchte er jedoch zu wenden. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Ford, dessen 52-jährige Fahrerin aus dem Tunnel kommend Richtung Rothe Erde unterwegs war.

Die Feuerwehr eilte mit mehreren Rettungswagen, Notarzt, Rüstfahrzeugen und Kran zur Unfallstelle, die Polizei sperrte die Zufahrt von der Trierer Straße zum Madrider Ring. Auch der Tunnel musste für den Verkehr Richtung Adenauerallee rund eine Stunde lang gesperrt werden.

Die Fahrerin des Ford erlitt Prellungen im Gesicht und an der Hand – der Airbag ihres Wagens hatte sich geöffnet. Der 56-Jährige Unfallverursacher klagte über Schmerzen in der linken Körperhälfte und wurde ins Krankenhaus gebracht. Seine Beifahrerin erlitt ein Schleudertrauma und kam ebenfalls in stationäre Behandlung. Rundherum staute sich naturgemäß der Verkehr. Etliche Autofahrer saßen aufgrund der Bergungsarbeiten zudem eine Zeitlang im Tunnel fest.

An beiden Autos entstand Totalschaden in geschätzter Höhe von rund 18.000 Euro.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert