Schwere Verkehrsunfälle fordern fünf Verletzte

Von: stm/os
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Folgen eines schweren Crashs:
Folgen eines schweren Crashs: Bei einem Unfall auf der Joseph-von-Görres-Straße wurde am Sonntagnachmittag ein zweijähriges Kind verletzt. Außerdem entstand Sachschaden in Höhe von 18.000 Euro. Foto: Stephan Mohne

Aachen. Fünf Verletzte und mehrere zehntausend Euro Sachschaden - das ist die Bilanz dreier schwerer Verkehrsunfälle, die sich am Wochenende auf Aachens Straßen ereignet haben.

Spektakulär krachte es am Sonntagnachmittag auf der Joseph-von-Görres-Straße kurz vor dem Europaplatz. Dort wollte ein 33 Jahre alter VW-Fahrer, der vom Europaplatz kam, nach links auf ein Tankstellengelände abbiegen, übersah jedoch offenbar dabei den Mercedes eines 36-Jährigen und rammte ihn. Bei dem Zusammenstoß wurde das zwei Jahre alte Kind des Mercedes-Fahrers verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Straße wurde während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 18.000 Euro.

Bereits am Samstagnachmittag war ein 26-jähriger Kradfahrer auf der Neuenhofstraße verunglückt und schwer verletzt worden. Der Aachener war mit seinem Zweirad in Richtung Debeyestraße unterwegs gewesen, wendete dann aber nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei und setzte seine Fahrt in Richtung Madrider Ring fort. Unmittelbar danach kam er aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern, stürzte und rutschte in den Gegenverkehr, wobei er mit einem entgegenkommenden Pkw zusammenstieß. Der Kradfahrer wurde ins Klinikum gebracht, die Neuenhofstraße blieb wegen der Bergungsarbeiten zwischen Sonnenscheinstraße und Reinhardstraße bis gegen 16.40 Uhr gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 6000 Euro geschätzt.

Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit waren aller Wahrscheinlichkeit nach die Ursachen eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am frühen Samstagmorgen an der Kreuzung Prager Ring/Jülicher Straße ereignete. Drei Menschen wurden verletzt, als dort gegen 1.45 Uhr ein 21-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug einen an einer roten Ampel wartenden Wagen rammte. Der junge Mann war laut Polizei vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, außerdem stellte man bei ihm später Alkoholgenuss fest. Nach ersten Erkenntnissen hatte er zunächst in Höhe der Feldstraße ein Verkehrszeichen auf einer Mittelinsel beschädigt, ehe er das andere Fahrzeug rammte.

Der 21-jährige Fahrer wurde nach Zeugenhinweisen in der Nähe aufgegriffen. Trotz Verletzungen hatte er versucht, zu Fuß zu fliehen. Er und die beiden 48 und 50 Jahre alten Verletzten in dem anderen Wagen mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, die beiden Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt rund 24.000 Euro.
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