Schwere Natursteinplatten und Einkaufswagen landen in Teichen

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Fehlende Steine: Im Farwickpark haben Vandalen in der Nacht zum Mittwoch drei große Steinblöcke aus Treppen gebrochen und im Wasser versenkt. Foto: Stadt Aachen
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Im Brunnen des Kennedyparks landete ein Einkaufswagen, den die Mitarbeiter des Stadtbetriebs umständlich herausfischen müssen. Foto: Stadt Aachen

Aachen. Erneut haben Unbekannte im Stadtgarten gewütet. Diesmal haben sie sich in der Zeit von Dienstag, 1. August, auf Mittwochfrüh, 2. August, unbeobachtet an den Treppenanlagen im Farwickpark zu schaffen gemacht. Mit roher Gewalt haben der oder die Täter mehrere Natursteinplatten aus dem Mörtel herausgerissen.

Dafür müssen sie allem Anschein nach Werkzeug benutzt haben, denn anders sind die fest verankerten und schweren Platten nicht zu bewegen. Anschließend haben die Vandalen die drei Steine in den dortigen Brunnen geworfen.

Mitarbeiter des städtischen Brunnendienstes haben die erneuten Vandalismusschäden am Mittwochmorgen festgestellt. Die Platten werden nun aus dem Brunnen herausgeholt, Experten des Stadtbetriebs werden die Natursteine dann in naher Zukunft wieder in die Treppen, die zum Brunnen des Farwickparks hinabführen, fachmännisch einsetzen.

Die Stadt Aachen verurteilt die wiederholt mutwillig herbeigeführten Sachbeschädigungen in städtischen Anlagen. Ihre Behebung kostet nicht nur unnötiges Geld, sie bindet auch wertvolle Arbeitszeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtbetriebs und des städtischen Brunnendienstes des Gebäudemanagements. Darüber hinaus trüben sie das Freizeiterlebnis vieler Aachener Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher der Stadt, die sich an den Grünanlagen erfreuen und in ihnen Erholung finden.

Erst Anfang der Woche wurde festgestellt, dass Unbekannte am vergangenen Wochenende einen mehr 150 Kilogramm schweren Blumenkübel in den Lenné-Brunnen des Kurgartens gewuchtet haben. Weitere mutwillige Zerstörung von öffentlichem Eigentum findet leider immer wieder in diversen Parkanlagen der Stadt Aachen statt.

Ebenfalls am Mittwochmorgen mussten die Mitarbeiter des Brunnendienstes zum Beispiel einen Einkaufswagen aus der Wasseranlage im Kennedypark herausfischen. Unbekannte hatten diesen offenbar in der Nacht zuvor dort „entsorgt“.

Die Kollegen der entsprechenden Fachabteilungen treffen bei ihren täglichen Rundgängen durch die Grünanlagen immer wieder auf zum Teil ekelhafte Hinterlassenschaften: Neben den „normalen“ Müllresten, die achtlos weggeworfen werden, gehören dazu mitunter auch immer wieder zahlreiche Flaschen und Dosen, die von einem massiven Alkoholkonsum zeugen. Sogar Spuren der verrichteten Notdurft sowie Spritzen und andere Utensilien, die vermutlich zum Drogenkonsum verwendet worden sind, müssen die Mitarbeiter hin und wieder entfernen.

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