Schurzelter Straße: SEK durchsucht Bank

Von: Stephan Mohne
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Ein Sondereinsatzkommando wurde zur Sparkasse in der Schurzelter Straße hinzugezogen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Banküberfall, Geiselnahme, Bombendrohung – die Gerüchte schossen Donnerstagmorgen schnell ins Kraut. Eigentlich kein Wunder, denn an der Schurzelter Straße in Gut Kullen war eine große Polizei-Armada, flankiert von Rettungs- und Notarztwagen der Aachener Feuerwehr, angerückt.

Weiträumig wurde die dortige Sparkassenfiliale, die bereits in der Vergangenheit ausgeraubt wurde, umstellt.

Verdächtiges festgestellt

Was war geschehen? Gegen 8 Uhr morgens wollte eine Sparkassenangestellter wie jeden Tag die Filiale betreten. Doch am Donnerstag war etwas anders. Die Alarmanlage zeigte nämlich an, dass entweder zuvor bereits jemand in der Bank gewesen war – oder aber, dass sich sogar noch jemand in den Räumen aufhielt. Sofort schlug der Angestellte Alarm bei der Polizei.

Die blies sodann zum Großeinsatz. Die Schurzelter Straße wurde an der Einmündung Vaalser Straße abgeriegelt, ebenso im Bereich Reutershagweg. Der Verkehr musste sich über den Parkplatz des dortigen Supermarktes quetschen. Auch Fußgänger durften nicht mehr passieren.

Entwarnung erst am Mittag

Die Polizei ließ größte Vorsicht walten für den Fall, dass sich tatsächlich noch ein Täter in der Sparkasse aufhielt. Kurz nach 10 Uhr hieß es, man könne zumindest ausschließen, dass sich Unbeteiligte dort befänden. Damit war klar, dass es sich nicht um eine Geiselnahme handeln konnte.

Während Beamte der Aachener Einsatzhundertschaft die Bankfiliale an der Schurzelter Straße abriegelten, wurden Spezialeinsatzkräfte vom Rhein angefordert. Diese sollten die Bank unter die Lupe nehmen. Bis es soweit war, vergingen mehrere Stunden. Als die SEK-Beamten die Bank vorsichtig betraten, stellten sie rasch fest, dass dort niemand war.

Nach Auskunft der Polizei könnte es sich um einen technischen Defekt der Alarmanlage gehandelt haben. Die Kripo untersucht dies nun.

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