Schulverband trägt immer neue Früchte

Von: Thorsten Karbach
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Die Zusammenarbeit schmeckt: (
Die Zusammenarbeit schmeckt: (v.l.) Anna Pavlovic (Hugo-Junkers-Realschule), Didem Turan (Hauptschule Aretzstraße), Rene Jobes (Geschwister-Scholl-Gymnasium) stehen für das gute Foto: Steindl

Aachen. Der Schulverband Aachen-Ost trägt Früchte. Buchstäblich, denn eine (Kunst-)Ananas zählt zu den Ergebnissen der ersten gemeinsam Projektwoche des Schulverbandes, bei der auch die Resultate der schulübergreifenden Kunst- und Kulturprojektes der Jahrgangsstufe 7 vorgestellt wurde - vor rund 1500 Schülern in der Hugo-Junkers-Realschule.

Genau dieses Projekt für die Siebtklässler ist es, was den drei Schulleitern seit Sommer sehr viel Freude bereitet. Denn jeden Donnerstag werden hierfür in den letzten beiden Unterrichtsstunden die Schulgrenzen weggewischt, Hauptschüler kommen ins Gymnasium, Realschüler in die Hauptschule, und, und, und.

„Das ist ein großer Erfolg des Schulverbandes: Es gibt keinerlei Probleme untereinander”, sagt Manfred Paul, Leiter der Hauptschule Aretzstraße und seine Kollegen Klaus Becker vom Geschwister-Scholl-Gymnasium und Herbert Strohmayer von der Hugo-Junkers-Realschule nicken.

Die Kultur- und Kunstprojekte, für die mit Bea Otto, Johanna Roderburg, Antje Warnsdorf, Lazare Alfonso und Tatjana Jurakowa Kunst- und Kulturschaffende (mit städtischen Zuschüssen finanziert) gewonnen wurden, sind nach dem gemeinsamen Bildungstag (immer freitags) für die fünften und sechsten Klassen, die zweite schulübergreifende große Veranstaltung. „Logistisch war es schwierig, dafür Zeit zu finden, aber es lohnt sich”, findet Strohmayer. Nach dem Sommer soll ein weiterer Jahrgang ein schulübergreifendes Angebot erfahren.

Überhaupt, der Schulverband trägt auch sprichwörtliche Früchte. „Wir haben Schritte gemacht, die nun die neuen Sekundarschulen noch vor sich haben”, sagt Paul. Da sind beispielsweise die gemeinsamen Konferenzen oder die Zusatzkurse um den Übergang von einer Schule zur anderen zu erleichtern. Dabei gehe es nicht, Kinder unbedingt wechseln zu lassen. „Wir suchen für den für die Kinder erfolgreichsten Weg”, erklärt Paul. Und der müsse nicht zwangsläufig bis aufs Gymnasium führen oder unbedingt im Schulverband gegangen werden.

Und trotz aller Vorbereitung: Jeder vierte Oberstufenschüler scheiert. „Da versuchen wir gegenzusteuern - mit noch mehr Vorbereitung”, sagt Becker. Kurse soll es bald auch in den Ferien geben - damit die Arbeit weitere Früchte trägt.
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