Schulpolitik: CDU-Nachwuchs auf Distanz zur Mutterpartei

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Aachen. Schüler-Union und Junge Union gehen in Sachen Schulpolitik auf Distanz zur CDU.

Wie die Kreisvorsitzenden Fabian Jänicke (Schüler-Union) und Markus Schmidt-Ott (Junge Union) am Mittwoch betonten, halten die Nachwuchsorganisationen der Partei die Errichtung einer weiteren Gesamtschule „nicht für die beste Lösung der derzeitigen Situation in der Aachener Schullandschaft”.

Man sehe den Handlungsbedarf aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen bei einigen Hauptschulen. Das Problem aber allein dadurch zu lösen, dass eine weitere Gesamtschule errichtet und dafür Real- und Hauptschulen geschlossen werden, sei kurzsichtig. Vielmehr sollte man hinterfragen, weshalb sich stets mehr Eltern dazu entscheiden, ihre Kinder an einer Gesamtschule anzumelden.

Ein Grund dafür ist nach Ansicht der beiden Vorsitzenden der Eindruck vieler Eltern, „dass das dreigliedrige Schulsystem nicht genügend durchlässig ist”.

Laut Fabian Jänicke und Markus Schmidt-Ott sollte man die Durchlässigkeit im dreigliedrigen Schulsystem verbessern und „Eltern und Schülern dadurch die Entscheidung für eine bestimmte Schulform erleichtern”.

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