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Schulleiter: Sparpläne treffen nicht die Viktoriaschule

Von: Stefan Herrmann
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Aachen. Die Meldungen, die in den vergangenen Tagen von der Synode aus Bad Neuenahr nach Aachen schwappten, haben für reichlich Unruhe gesorgt. Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) muss kräftig sparen.

Besonders im Bildungsbereich wird der Rotstift angesetzt. Doch die Aachener Viktoriaschule sei nicht von dem millionenschweren Sparpaket betroffen, betonte deren Leiter Axel Schneider am Mittwoch. Zehn Schulen sind in Trägerschaft der evangelischen Landeskirche. Nun muss unter anderem das Internat in Hilden abgestoßen werden, beschloss die Synode. Darüber hinaus sollen freiwerdende Lehrerstellen nicht besetzt werden, auch bei anderen Posten muss gespart werden.

Die Hiobsbotschaften sorgte auch in Aachen für Sorgenfalten. Zu Unrecht, beruhigt Schulleiter Axel Schneider, der bis Dienstag an der Synode teilgenommen hat: „Es gibt keine Einschränkungen an der Viktoriaschule, und es wird sie in den kommenden Jahren auch nicht geben.“ Das dreizügige Gymnasium zählt aktuell circa 750 Schüler. Die Dreizügigkeit – und somit maximal 90 Schüler pro Jahrgang – soll beibehalten werden. Derzeit verfügt die Viktoriaschule über 43 Planstellen. Beim 60-köpfigen Lehrerkollegium soll es keine Einschnitte geben, so Schneider.

Das evangelische Gymnasium wird nicht allein von der Landeskirche als Träger finanziert: 94 Prozent einer jeden Lehrerstelle werden vom Land bezahlt. Darüber hinaus steuert die Stadt Aachen 260.000 Euro zum Schulbetrieb bei. Auch der Evangelische Kirchenkreis Aachen beteiligt sich an den Kosten, wie der stellvertretender Superintendent Martin Obrikat mitteilte. 51.000 Euro fließen von dort an die Viktoriaschule. Seit gut sieben Jahren werden zudem die Eltern über eine Schulstiftung gebeten, den Unterrichtsbetrieb zu unterstützen. So kommen weitere 60.000 bis 70.000 Euro zusammen.

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