Aachen - Schulklassen laufen für den guten Zweck

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Schulklassen laufen für den guten Zweck

Von: Claudia Heindrichs
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Hoffen auf zahlreiche Teilnehmer: Marcel Philipp (vorne links), die Organisatoren Matthias Fischer (hinten v.l.), Kristina Blömer, Annika Rieger, Doris Ott, Irma Wüller und die Domsingschüler. Foto: Michael Jaspers

Aachen. „Bald ist es wieder soweit!“ Die Drittklässler der Domsingschule stehen schon in den Startlöchern, wenn sie hören, dass der Aachener Friedenslauf bevorsteht. Unter dem Motto „Religionen ohne Frieden? Das läuft nicht!“ findet der Spendenlauf am Freitag, 30. Juni, zum 16. Mal in Aachen statt. Start ist um 9 Uhr am Elisenbrunnen.

Im Vorfeld sammeln die Schüler Sponsoren, die pro gelaufener Runde (etwa 800 Meter) einen festgelegten Betrag spenden. Die Spenden ermöglichen Projekte der Rassismusprävention und der gewaltfreien Konfliktberatung im In- und Ausland. „Bisher haben sich 2300 Schüler angemeldet. Im vergangenen Jahr waren es 3400 Schüler aus 30 verschiedenen Schulen aus der Städteregion. Es wäre schön, wenn es diesmal mindestens genauso viele Teilnehmer geben wird“, hofft Kristina Blömer, Projektkoordinatorin vom Friedenslauf und der „pax christi Aachen“.

Um eine Basis für einen bewussteren Umgang mit dem Thema „Frieden“ zu schaffen, finden in den Wochen vor dem Lauf auch in diesem Jahr wieder zahlreiche, kostenlose Workshops für Schulklassen aller Jahrgangsstufen statt. „Das Begleitprogramm zum Friedenslauf ist ein Event für die gesamte Schulwelt der Stadt. Von der ersten Klasse bis zum Berufskolleg – hier gibt es für jedes Alter die richtige Veranstaltung“, sagte Matthias Fischer vom Netzwerk Aachener Schulen gegen Gewalt und Rassismus.

Angeboten werden unter anderem Vorträge von Menschen, die unter Kriegsbedingungen gelebt haben, ein interaktives Theaterstück zum Thema Radikalisierung von Jugendlichen und Sportprojekte, wie „Dance for Freedom“ oder ein Skateboardkurs. In fast allen Workshops gibt es noch freie Plätze. Interessierte Lehrer können sich beim Friedensbüro über die Veranstaltung näher informieren und anmelden.

Damit am 30. Juni alles reibungslos und sicher abläuft, suchen die Veranstalter noch freiwillige Helfer, die beim Auf- und Abbau oder als Wegstreckenposten fungieren.

Wer Zeit und Lust hat, kann sich ebenfalls beim Friedensbüro melden.

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