Schulbank soll warten, der neue Kumpel nicht

Von: Julia Esser
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Sportliche Herbstferienspiele: In der Halle im Gillesbachtal kamen die KInder auf ihre Kosten. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Sport ist immer wichtig, vor allem in Zeiten, in denen unsere Kinder sich zu wenig bewegen und eher vor elektrischen Geräten sitzen“, erklärte Rainer Leymann vom Fachbereich Sport der Stadt Aachen. Deswegen fanden auch in diesen Herbstferien wieder die sportlichen Ferienspiele des Fachbereichs Sport der Stadt Aachen statt.

Seit mehr als 30 Jahren werden sie mit großem Erfolg angeboten. Zunächst nur in den Sommerferien, doch da das Angebot sehr gefragt war, gibt es das Angebot seit drei Jahren auch während der Oster- und Herbstferien.

Eine Woche lang konnten sich Kinder zwischen sechs und elf Jahren in der Sporthalle Gillesbachtal unter der Aufsicht von drei professionellen Übungsleiterinnen und -leitern austoben. Fast 20 Kinder haben sich dort drei Stunden am Tag mit verschiedensten Spielen beschäftigt.

Jeder darf selbst bestimmen

Nach einer Begrüßung und Aufwärmrunde hatten die Kinder freie Wahl bei den Spielen. „Sie sollen das Gefühl haben, mitbestimmen zu dürfen. Im Gegensatz zur Schule haben sie hier die freie Wahl, was sie tun können“, unterstrich Leymann.

Besonders an diesen Ferienspielen ist, dass Kinder aus der ganzen Region dazu eingeladen sind. „Die Kinder lernen hier ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sich in eine Gruppe zu integrieren, da wollen wir niemanden ausschließen“, so Leymann.

Hinzu kommt, dass das Angebot kostenlos und unverbindlich ist. Den Kindern schien das Angebot zuzusagen. Nicht alle tobten bei den wilderen Spielen mit, doch auch für sie gab es etwas zu tun, zum Beispiel wurden Diabolo oder Rollbretter zur Verfügung gestellt.

Dieses vielseitige Angebot gefiel auch dem zehnjährigen Jan. Er nahm schon das dritte Mal an den Ferienspielen teil. Das erste Mal kam er nur mit einem Freund dorthin, mittlerweile kennt er noch viele andere Kinder, die daran teilnehmen.

„Es ist gut, dass man mit anderen Kindern spielen kann. Ich hab‘ schon viele andere kennen gelernt“, freute sich Jan und meinte, dass er gar nicht alle Namen der Kinder aufzählen könne – so viele seien es geworden.

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