Aachen - Schülerzirkus Configurani: Jim Knopf zeigt sein Können als Akrobat

Schülerzirkus Configurani: Jim Knopf zeigt sein Können als Akrobat

Von: Felicitas Gessner
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Herausragende Akrobatik: Der S
Herausragende Akrobatik: Der Schülerzirkus „Configurani” begeistert im Viktoria-Gymnasium mit „Jim Knopf”. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Mit viel Fantasie und akrobatischen Höchstleistungen entführten knapp 20 Schüler der Oberstufe des Viktoria-Gymnasiumns ihre begeisterten Zuschauer in die Welt der bekannten Erzählung von Jim Knopf und Lukas, dem Lokführer, die sich aufmachen, Prinzessin Li Si aus den Händen des Drachens Frau Mahlzahn zu befreien.

„Die Auswahl des Stücks, das Bühnenbild und auch die Kostüme - für alles waren die Schüler selbst verantwortlich”, erklärte Krenne Aymans, der seit vielen Jahren die Aufführungen des Zirkus Configurani an der Schule betreut. Mittlerweile hat Configurani sechs Gruppen in verschiedenen Altersklassen mit unterschiedlichen Programmen. Viele Akteure der aktuellen Aufführung „Jim Knopf” sind bei Configurani, seit sie in der fünften Klasse zur Viktoriaschule kamen.

Was sie jetzt aufführten, war Akrobtik, Jonglieren, Fahren mit dem Einrad und Tanzen der Extraklasse. Schon der Auftakt mit einer Tuchakrobatik in luftiger Höhe -ausgeführt von Christina Hassiepen - ließ die Zuschauer zunächst atemlos werden, ehe sie immer wieder in spontanen Szenenapplaus ausbrachen.

Fast jede Szene des Stücks zeigte eine neue, selbst bemalte 7,50 Meter mal 3,50 Meter große Leinwand als gelungenen Bühnenhintergrund. Davor gab es im Verlauf der Geschichte mehrere Pyramiden mit vielen Schülern zu sehen, unterschiedliche Balljonglagen, Einrad-Einlagen und auch das Diabolo kam öfter zum Einsatz. Ob die waghalsigen Menschen-Pyramiden oder die gekonnte Bodenakrobatik - im rund zweistündigen Programm konnte man schnell vergessen, dass die Akteure hier Schüler sind und keine professionellen Zirkus-Darsteller.

Saskia Stroben als Jim Knopf und Clara Hübner als Lukas zeigten zudem beachtliches schauspielerisches Talent und führten sicher durch die Geschichte. Viele Regieeinfälle, wie die im Dunklen plötzlich beleuchtete Lok oder die Ball-Jonglage beim Einräumen des Ladens von Frau Waas, machten das Stück zu einer absolut kurzweiligen Aufführung. „Unser Ziel ist es, mit Theater dem Zirkus einen Sinn zu geben”, sagte „Oberaufsicht” Krenne Aymans. „Ziel erreicht” sagte der nicht enden wollende Applaus der Zuschauer.
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