Aachen - Schülerwettbewerb „GoIT“: Einblicke in Technik-Sparten

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Schülerwettbewerb „GoIT“: Einblicke in Technik-Sparten

Von: Katrin Fuhrmann
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Praktische Anschauung: Andreas Trautwein (Auszubildender Firma Soptim) hilft Tobias Heinen und Anton Jantzen (beide Schüler des Couven-Gymnasiums). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Fachkräftemangel macht auch vor der IT-Branche keinen Halt. Um diesem Mangel entgegen zu wirken, ist in Aachen zum ersten Mal der Schülerwettbewerb „GoIT“ gestartet. Im Rahmen eines einwöchigen Praktikums hatten Schüler und Schülerinnen der Gesamtschulen und Gymnasien der Städteregion die Möglichkeit, verschiedene IT-Berufe kennenzulernen.

In kleinen gemischten Teams haben die Schüler in den ausgewählten IT-Unternehmen reale Projekte und Aufgaben bearbeitet und Lösungswege entwickelt. Bei ihrer Praktikumswoche wurden die Schüler von Mitarbeitern der jeweiligen Unternehmen begleitet und unterstützt. Sie erzählten den Schülern auch, welche Fähigkeiten man zum Beispiel für den Beruf des Softwareentwicklers mitbringen muss und was das Spannende an ihrer Arbeit ist. Von der Entwicklung einer Getränke-App bis hin zum Konzipieren einer Fertigungssimulation – die Schüler wurden von den Unternehmen richtig auf die Probe gestellt.

Die Voraussetzungen stimmen

Dabei zeigte sich, dass viele der Schüler gute Grundvoraussetzungen für mathematisch-technische Berufe mitbringen. Der eine oder andere ist sich nach dieser besonderen Woche sogar sicher, nach dem Abitur diesen Berufsweg einzuschlagen. Sei es nun in Form eines Informatikstudiums oder einer Ausbildung. So auch Anton Jantzen. Der 16-jährige Schüler des Couven-Gymnasiums hat während seines Praktikums ein sogenanntes Kennzahlen-Cockpit entwickelt, das dazu dient, die Start- und Informationsansicht eines Anwendungssystems abzubilden.

„Es war wirklich eine spannende und interessante Woche. Ich habe viel gelernt und fand es gut, dass ich neben der Theorie in der Schule auch mal praktisch arbeiten konnte“, sagt er. Sein Betreuer Andreas Trautwein, der eine duale Ausbildung zum Mathematisch-Technischen Softwareentwickler absolviert, lobte ihn und die anderen Schüler. „Sie haben viel Eigeninitiative mitgebracht. Außerdem ist ihnen die Programmiersprache nicht fremd und sie haben Spaß, sich mit technischen Vorgängen auseinanderzusetzen“, sagt er. Das sei die ideale Voraussetzung, um nach dem Abitur diesen Berufsweg einzuschlagen.

Nach der Praktikumswoche wurden die entwickelten Projekte von einer Jury unter die Lupe genommen und beurteilt. Initiiert wurde diese besondere Praktikumswoche von „Ant-Alive“. „Ant-Alive“ ist eines von 43 ZdI-Zentren und Netzwerken, das über das Wissenschaftsministerium in NRW und über die Agentur für Arbeit finanziell gefördert wird. Diese Initiative heißt „Zukunft durch Innovation“ und hat sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften zu interessieren.

In Aachen wird das Projekt zudem vom Verein „Regina“ (Regionaler Industrieclub Informatik Aachen) unterstützt. „Es freut uns, dass sich so viele Schüler freiwillig für diese Praktikumswoche angemeldet haben. Auch die Resonanz der Unternehmen ist durchweg positiv“, sagt Ellen Stollenwerk, von „Ant-Alive“, die das Projekt mit ihren Kollegen Brigitte Capune-Kitka und Theo Brauers betreut.

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