„Schrittmacher-Festival“: Tanz und Kunst locken

Von: Julia Gröbbels
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„Zwischen Boden und Kuppel“: Burcu Aydin (links) und Patricia Roeber von der OT Talstraße gestalten Bilder für das Depot. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Früher bot die riesige Halle gleich mehreren Straßenbahnen Platz. Heute soll das „Depot“ in der Talstraße unter dem Motto „Zwischen Kuppel und Boden“ Raum für Kunst und Kultur bieten. Am kommenden Samstag wird die Halle erstmalig für Besucher zugängig sein.

Im Rahmen des „Schrittmacher-Festivals“ werden in der schönen, lichten Industriehalle in Kooperation mit der „Compagnie Irene K.“ Tanzperformances von Profitänzern und Jugendlichen der OT-Talstraße aufgeführt. Außerdem werden ortsbezogene Kunstinstallationen von Künstlern des Atelierhauses Aachen präsentiert.

Die Vorbereitungen für Samstag laufen bereits auf Hochtouren. Während einige der Künstler in der Halle Schmutz von den Wänden abtragen, um daraus ein Kunstwerk entstehen zu lassen, arbeiten Kinder der OT Talstraße unter professioneller Anleitung von Kunstpädagogin Hildegard Büchner vom Atelierhaus Aachen an einer Kunstinstallation.

Diese wird am Samstag an einer ganz besonderen Stelle in der Halle zu sehen sein. „An genau dieser Stelle soll demnächst das Café der OT entstehen“, so Büchner. Das Depot wird nämlich ab Mitte des Jahres zu einem Kultur- und Stadtteilzentrum umgebaut. „Voraussichtlich Anfang 2016 wird das Atelierhaus neben anderen Institutionen aus Kultur und Sozialem an den neuen Standort ziehen“, sagt die Geschäftsführerin des Atelierhaus Aachen, Nadya Bascha.

Im Rahmen der Veranstaltung sind Besucher eingeladen, das Gebäude kennenzulernen und als einen Ort mit besonderer Atmosphäre für Tanz, Kunst und Interaktion zu erleben. „Jeder der Besucher wird einen Klappstuhl bekommen und hat so die Möglichkeit sich – wie bei einem Parcours – durch den Raum zu bewegen, aber auch innezuhalten“, so Bascha.

Und weiter: Ziel sei es, den Raum zu erleben und für sich selbst zu erschließen. Den Veranstaltern sei es dabei besonders wichtig, einen Austausch zwischen künftigen Nutzern und Bürgern aus dem Stadtteil zu initiieren und einen Impuls für zukünftige Austauschprojekte und Kooperationen zu geben. Eine Kleinigkeit gilt es am Samstag jedoch auch für die Besucher zu beachten: „Sie müssen sich warm anziehen, eine Beheizung ist aufgrund der enormen Größe der Halle kaum möglich“, so Bascha.

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