Schon wieder muss die A4 gesperrt werden

Von: stm
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Die Unfallstelle von der Brücke des Soerser Wegs über die A4 aus in Richtung Köln gesehen. Nach der Kollision von zwei Lkw musste die A4 stundenlang gesperrt werden. Foto: Ralf Roeger
unfall a4
Die Unfallstelle von der Brücke des Soerser Wegs über die A4 aus in Richtung Köln gesehen. Nach der Kollision von zwei Lkw musste die A4 stundenlang gesperrt werden. Foto: Marc Heckert
Unfall A4
Die Unfallstelle von der Brücke des Soerser Wegs über die A4 aus in Richtung Köln gesehen. Nach der Kollision von zwei Lkw musste die A4 stundenlang gesperrt werden. Foto: Marc Heckert

Aachen. Am Dienstag war es einmal mehr soweit: Erneut musste die Autobahn 4 – die „Hollandlinie“ – für Stunden gesperrt werden. Und wieder war ein Lkw-Unfall der Grund.

Am Morgen um kurz nach 9 Uhr hatte es in Fahrtrichtung Niederlande zwischen den Anschlussstellen Aachen-Zentrum/Würselen und Laurensberg einen Stau gegeben. Den hatten zwei Lkw-Fahrer auf Höhe der Kläranlage in der Soers rechtzeitig bemerkt und bremsten ihre Gefährte ab. Ein dritter Brummi-Fahrer war da nach ersten Erkenntnissen jedoch zu spät auf der Bremse.

Er krachte in einen der vorderen Laster und der wiederum auf einen weiteren. Einer der Lkw wurde herumgeschleudert und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Ein Sattelschlepper prallte in die Mittelleitplanke. Die wurde eingedrückt. Aber sie hielt dem Aufprall zum Glück stand, sodass der schwere Lastwagen nicht in den Gegenverkehr geriet. Die Fahrspuren Richtung Grenze waren jedoch ein Trümmerfeld.

Zunächst einmal ging es darum, die Fahrer der Lastwagen ärztlich zu versorgen. Einer von ihnen wurde bei dem Unfall schwer, die anderen beiden wurden leicht verletzt. Im Anschluss an die Maßnahmen des Rettungsdienstes begannen die Bergungs- und Aufräumarbeiten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Verkehr schon auf einer Länge von sieben Kilometern zurückgestaut. Später waren es zeitweise sogar fast zehn Kilometer. Die Arbeiten zogen sich über mehr als drei Stunden hin, in denen die Autobahn gesperrt blieb. Erst um 12.30 Uhr konnte die A4 wieder freigegeben werden.

In der Zwischenzeit hatte sich der Verkehr natürlich auch einmal mehr Ausweichstrecken gesucht. Viele Auto- und Lkw-Fahrer versuchten über die Krefelder Straße, die Soers oder die Roermonder Straße voranzukommen, was auch dort zu Staus führte.

Allerdings war die Situation nicht vergleichbar mit jener Ende Februar, als es einen schweren Unfall auf der A4 auf holländischer Seite gegeben hatte, bei dem der Fahrer ums Leben kam. Damals dauerte es rund 24 Stunden, bis der Gefahrguttransporter geborgen werden konnte. In Aachen war es dadurch zum totalen Verkehrschaos gekommen. Kritik gab es seinerzeit dahingehend, dass die Ampelschaltungen auf den Ausweichstraßen nicht geändert worden waren, um den Verkehr zumindest etwas flüssiger zu gestalten. Daraus sind offenbar Lehren gezogen worden, denn die Stadt verlängerte die Grünphasen auf der Krefelder Straße deutlich – um 48 Sekunden.

Zu Auffahrunfällen an Stauenden ist es in diesem Bereich der Autobahn 4 in den vergangenen Jahren bereits häufiger gekommen. Als Reaktion darauf ist vor einiger Zeit bereits die Verzögerungsspur der Abfahrt Laurensberg verlängert worden.

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