Schlaglöcher: Winter lässt Straßenbauer immer noch nicht kalt

Von: Thorsten Karbach
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Achtung, Schlagloch: Wie hier
Achtung, Schlagloch: Wie hier vor dem Marschiertor tauchen überall immer wieder schadhafte Stellen im Asphalt als Folgen des bitterkalten Winters auf. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Auch im Juni lässt der Winter die städtischen Straßenbauer nicht kalt. Denn immer noch gilt es Schlaglöcher zu verfüllen, die Kälte und Frost auf 790 Kilometern Aachener Straßen und 100 Kilometern Wirtschaftswegen hinterlassen haben.

Regelrechte Krater fallen dieser Tage am Marschiertor, in der Augustastraße, der Sophienstraße, der Laurensberger Straße und vielen anderen Ecken der Stadt ins Auge. Beim Presseamt betont Axel Costard, es werde nicht weniger Aufwand betrieben, als unmittelbar nach den Wintermonaten. Doch er muss auch eingestehen: „Wir können nicht flächendeckend überall sein.”

Nachdem sich die Baukolonnen im Frühjahr auf die schlimmsten Schäden und vor allem die größten Straßen konzentriert hatten, müssten nun eigentlich die Seitenstraßen dran sein. Doch insbesondere in Augusta- und Sophienstraße waren und sind Schlaglöcher monatelang der sprichwörtliche Dorn im Auge.

Costard verweist auf Urlaubsabbau und Überstundenabbau in den Kolonnen, die nach den übermäßigen Arbeitsstunden im Frühjahr zwangsläufig in die Sommermonate fallen. „Wenn der Eindruck entsteht, dass draußen weniger gemacht wird, hat das weniger mit den Begehern, als mit den Reparaturkolonnen zu tun”, sagt er.

Letztlich sei die Stadt auch immer auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. „Zur Augustastraße wird der Stadtbetrieb jemanden schicken”, verpricht Costard beispielsweise. Und als ein Bürger im städtischen Internetforum ein Schlagloch an der Bushaltestelle Schillerstraße anmahnte, sei der Stadtbetrieb umgehend ausgerückt.

„Die Pfütze als solche ist lächerlich klein, aber der Ort just vor der Haltestelle und an der Fußgängerquerung bringt sie auf die Reparaturliste, weil vorbeifahrende Fahrzeuge Fahrgäste nass spritzen können. Bei nächster Gelegenheit wird sie ausgebessert”, erklärt Costard. Der Winter hält die Baukolonnen gewiss auch über das anstehende CHIO bis tief in die Sommerferien noch auf Trab.
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