„Schlaganfall”: Patientenveranstaltung im Forum M

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Aachen. Doppelbilder, plötzliche Sehstörungen auf einem Auge, einseitige Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl, Probleme beim Sprechen - all das kann auf einen Schlaganfall hinweisen, und es bleiben nur kurze drei Stunden, in denen die Chance besteht, eine Behinderung zu vermeiden oder zumindest zu verringern.

Was tun, wenn der Notfall eintritt? „Schlaganfall - richtig handeln und behandeln” lautet das Motto einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Gesundheitsinitiative „Aachen gegen den Schlaganfall” am Dienstag, 16. Juni, um 18 Uhr im Forum M der Mayerschen Buchhandlung, Buchkremerstraße 1-7.

Rund 200.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall, rund 2000 von ihnen trifft es allein in Aachen, Grund genug für Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, den Auftakt der Initiative als Schirmherrin in Aachen zu begleitet.

Nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache. Das könnte sich ändern, wenn es gelingt, ein neues Bewusstsein für diesen Notfall zu schaffen. Beim Informationsabend geht es um das richtige Handeln im Akutfall, um Möglichkeiten der Rehabilitation, aber auch um Risikofaktoren und um Wege, einem Schlaganfall wirksam vorzubeugen. Wer möchte, kann vor Ort sogar an einer Ultraschalluntersuchung der Hals- und Hirngefäße teilnehmen.

Rat und Auskunft geben Professor Dr. Christoph Kosinski, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Medizinischen Zentrum des Kreises Aachen (Würselen), Dr. Frank Bergmann, in Aachen niedergelassener Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie, Irina Baumbach, Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention in Aachen, sowie die Physiotherapeuten Lucien Brepoels und Thom van Haaren aus Geilenkirchen. Publikumsfragen sind erwünscht. Die Moderation übernimmt Sabine Rother, Redakteurin unserer Zeitung.

Eintrittskarten (1,50 Euro) gibt es in der Mayerschen Buchhandlung. Die Einnahmen fließen der Deutschen Schlaganfallhilfe zu.
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