„Schatzsuche” direkt hinter der Grenze

Von: Laura Knops
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Laden zur besonderen Wanderung
Laden zur besonderen Wanderung durch die Aachener Nachbargemeinde: Cem Kumlar und Linda Frints organisieren die Vaalser Kunstroute seit 2010..

Vaals. Kunst, Kultur und Geschichte - in Vaals bekommen diese drei Worte eine ganz besondere Bedeutung, denn wer denkt man müsse dafür nur kurz durch ein Museum schlendern, der liegt völlig falsch.

Wer die zahlreichen prachtvollen Erbgüter des Städtchens gepaart mit moderner Kunst erleben will, dem ist angeraten festes Schuhwerk zu tragen. Auf sechs Kilometer können Kunstliebhaber das kleine niederländische Städtchen, von einer ganz anderen Seite kennen lernen - und zwar zu Fuß.

„Culnaire Kunstwandeling”, also die kulinarische Kunstwanderung, steht eher für gemütliches Wandern, versüßt durch kleine regionale Köstlichkeiten, die an mehreren Stellen zur Stärkung angereicht werden.

Los gehts am Touristeninformationszentrum VVV, von wo es dann schnurstracks in Richtung des „unbekannten” Vaalser Hügellandes geht. Abseits des bekannten Vaals führt die Kunstroute, entlang historischer Stätten wie dem Kasteel Bloemendal und dem Gemeindehaus, aber auch durch die unberührte Natur des Naturschutzgebietes.

Nicht nur bei Sonnenschein lässt es sich in den gemütlichen Cafés herrlich aushalten und angenehm vorbei an Kunstwerken flanieren, auch bei Regen lohnt sich der Ausflug nicht nur für Hartgesottene. Innen wie außen gibt es an den historischen Plätzen zahlreiche Kunstwerke zu entdecken. Von Keramik, über Malerei, bis Skulpturen - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

„Die Gebäude in denen die Kunst ausgestellt wird, sind schon an sich etwas ganz Besonderes. Viele von ihnen sind schon über 300 Jahre alt und haben eine einzigartige Atmosphäre”, beschreibt Cem Kumlar, der die Route mit Linda Frints seit 2010 organisiert.

Nicht nur die Besucherzahlen sind beeindruckend, sondern auch die Internationalität der teilnehmenden Künstler. „Wir haben viele nationale und internationale Künstler für das Projekt gewinnen können. Letztes Jahr haben Künstler aus Spanien, Luxemburg und der Schweiz ausgestellt. In diesem Jahr sind wieder drei Länder - Deutschland, Belgien und Niederlande - vertreten” erklärt Kumlar.

200 Kunstwerke der 40 nationalen und internationalen Künstler gibt es zu bewundern, darunter auch ein paar bekannte Namen, wie Walter de Reycke, Ankie Lommen und Dinie Nomden.

Noch bis Ende des Monats können Kunstinteressierte die Kunstwanderroute besuchen und auf den historischen Spuren wandeln. Alle Informationen und die Wanderroute sind in einem Kunstführer gesammelt, den man bei den VVV-Büros (Touristeninformation), Maastrichterlaan 73a kaufen kann. Die Karte kostet 13,50 Euro und beinhaltet die Wanderroute, Informationen über alle teilnehmenden Künstler und di kleinen Köstlichkeiten. Bis zum 29. Juli kann man die Route täglich zwischen 10 und 13 Uhr am VVV-Büro starten.
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