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Schängches geheime Mission im Zauberwald

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Von wegen stocksteif: Peter Reuters, Otto Trebels (r.) und Co bringen Schängche und seine Freunde schwer auf Trab. Foto: Andreas Steindl

Aachen. In die Welt der Zauberkräfte entführt die Stadtpuppenbühne „Öcher Schängche“ die kleinen Besucher in der neusten Produktion „Die Wunschlaterne“ von Will Hermanns. Die Kinder erleben hautnah das neueste Abenteuer des Schängchens, welches ganz schön aufregend und nicht ganz ungefährlich ist.

Zum Inhalt: Alle 100 Jahre steigt der Mondmann hinab auf die Erde, um einen guten Menschen zu belohnen. Wer, wenn nicht das Schängche, kann da in Frage kommen? Es erhält eine Wunschlaterne, die ihm drei Wünsche erfüllen wird. Damit diese in Erfüllung gehen, muss Schängche nur einen Zauberspruch aufsagen. Doch was soll sich das Schängche eigentlich wünschen? Durch Jretche, seine Frau, erfährt er, dass sein Freund Nieres in Not ist. Er wollte Hilde, der Tochter des Bürgermeisters, helfen und steckt nun selbst in der Klemme. Also muss das Schängche handeln und ist dabei auf die Hilfe des Publikums angewiesen.

„Natürlich geht es auch diesmal darum, dass die Kinder den Unterschied zwischen gutem und bösem Handeln erkennen“, erzählt Otto Trebels, künstlerischer Leiter der Stadtpuppenbühne, und ergänzt: „Was das typische Öcher Platt angeht, so liegen wir bei dieser Inszenierung an der Obergrenze. Gut 40 Prozent sind auf Öcher Platt, aber da die Handlung eindeutig ist, wissen die Kinder genau, was gemeint ist, und sie können der Geschichte problemlos folgen.“

Und da die kleinen Besucher konzentriert und mit großen Augen dem Schängche zuhören, können sie ihm auch aus der Patsche helfen. Denn leider hat er das Zaubersprüchlein vergessen, ohne das die Wünsche nicht wahr werden können. Aber Hilfe naht schnell. „Liebe Laterne, ich hab‘ dich so gerne. Ich stell‘ dich in die Mitte, erfülle meine Bitte“: Ehe sich das Schängche versieht, ist sein Freund Nieres aus den Fängen des Räuberhauptmanns befreit.

Gemeinsam schafft das Öcher Duo es dann auch noch, mit einem gewitzten Plan die Tochter des Bürgermeisters zu retten, die durch den Zaubertrank einer Hexe tief und fest schläft. Frohen Mutes kehren Nieres und Hilde in die Kaiserstadt zurück und begegnen Jretche, der sofort auffällt, dass ihr Gatte fehlt. Aber Gott sei Dank ist noch ein Wunsch frei, und so dauert es nur einen Moment, bis das Schängche ebenfalls wieder „zeheäm“ ist. Ende gut, alles gut. Da wundert es nicht, dass sich Kinder samt Eltern zu Recht einig sind, dass in Aachen immer noch die schönsten Geschichten geschrieben werden.

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