Aachen - Sanierung A544: Tägliches Chaos bald beendet

Sanierung A544: Tägliches Chaos bald beendet

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:
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Seit August ein Nadelöhr: Die Sanierungsarbeiten auf der Autobahn 544 zwischen Rothe Erde und Europaplatz sollten eigentlich im November beendet sein. Das Ganze verzögerte sich aber um rund zwei Monate. Nächste Woche soll die Autobahn wieder komplett frei sein. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Blech an Blech, lange Staus, kein Vorwärtskommen. Tag für Tag – insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr – wiederholt sich das Bild auf der Autobahn 544 zwischen Aachener Kreuz und Europaplatz. Und das nun schon seit Ende August.

Die Strecke ist auch so schon stark belastet und morgens stauträchtig. Doch seitdem der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ dort baut, geht es zeitweise im Schneckentempo voran.

Begonnen worden war mit der Baustelle, als die Stadt die Fahrbahnen des Europaplatzes im August sanierte. Der „Verteilerkreis“ war seinerzeit zwei Wochen lang komplett gesperrt. Das nutzte auch „Straßen.NRW“ um auf der nun ebenfalls verwaisten Autobahn zwischen Rothe Erde und Europaplatz mit der Erneuerung der Fahrspuren stadtaus- und stadteinwärts durchzustarten.

Die Standstreifen waren vorher schon saniert worden. Allerdings war von vornherein klar, dass dieses zweiwöchige Zeitfenster nicht für die Reparaturen an der Autobahn reichen würde. Als der Europaplatz fertig war, wurde die Autobahn auch wieder freigegeben. Aber seither fließt der Verkehr nur über eine Fahrspur je Richtung.

Oder er fließt eben nicht. Außer den Fahrspuren wurden auch die Kanäle im Mittelstreifen der A544 erneuert. Bis Mitte November sollten die Bautrupps fertig sein uns abrücken. Doch daraus ist augenscheinlich nichts geworden. Die Baustelle gibt es immernoch, mittlerweile wurden Schilder aufgestellt, auf denen stehet: „Bis Januar Fahrbahnreparatur“.

Schäden festgestellt

Warum die Verzögerung? Im Zuge der Arbeiten habe man weitere Schäden festgestellt, die einer Reparatur bedurften, hieß es am Freitag auf Anfrage bei „Straßen.NRW“. Zudem habe es noch Abstimmungsbedarf hinsichtlich des Aufbaus der Schutzplanken in Bezug auf deren Position zum besagten Kanal gegeben. Die zusätzlichen Aufgaben seien nicht der Teil des ursprünglichen Plans und der Ausschreibung gewesen. Viel teurer sei die Baumaßnahme, die rund eine Million Euro kostete, dadurch nicht geworden. Aber man sei dadurch in Verzug geraten.

Nun aber ist Land in Sicht. Nächste Woche soll der Bau der Schutzplanken fertig sein, dann soll die Baustelle auch zügig abgeräumt werden. Auf den genauen Zeitpunkt der Öffnung aller Fahrspuren will man sich bei „Straßen.NRW“ zwar noch nicht festlegen. Das werde jedoch nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein, hieß es.

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