Sänger Jupp Ebert erhält das Ehrentoupet

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Das ging dem erfahrenen Sänge
Das ging dem erfahrenen Sänger ans Herz: Jupp Ebert wurde bei den Lustigen Figaros von charmanten Assistentinnen zu neuem Haupthaar verholfen. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die große Galasitzung der Lustigen Öcher Figaros war für den neuen Vorstand ein gelungener Jungfernflug mit der Figaro-Hairlines. Als Flugkapitän agierte der 1. Vorsitzende Josef Mommertz, assistiert von Chefstewardess Alex Mohren, alias Geschäftsführerin.

Doch nicht nur das, war es doch zugleich die erste gemeinsame, große Sitzung mit der Aachener Narrenzunft und ihrem Präsidenten Wilm Lürken. Im Mittelpunkt stand die 28. Verleihung des Ehrentoupets der Lustigen Oecher Figaros an „The Voice”, Jupp Ebert.

Ebert badete bei diesem durchaus haarigen Vergnügen um Jahrzehnte verjüngt im Applaus des Publikums. Er strahlte, als dieses Kleinod seine hohe Denkerstirn bedeckte, hob dann triumphierend die Arme und fragte zunächst Gattin Anne: „Wie gefalle ich Dir?” Ihr glückliches Lächeln sagte alles. Und es hätte nicht Jupp Ebert sein dürfen, wenn er nicht anstelle einer Rede seinen Dank in Liedern ausgedrückt hätte.

Stehend applaudiert

Bei Standing Ovations stimmten die Fastelovvendsjecke, vorwiegend aus der Zunft der Friseure, schließlich in seinen Alemannia-Song: „Youll never walk alleng” ein. Ebert selbst fasste noch immer ein wenig ungläubig während des Singens nach seinem dekorativen „Kraushaar”. Aus allernächster Nähe hatten auf der Bühne die staatse Riege bisheriger Toupetträger, Figaro-Senatoren sowie Narrenzunftherren diese Verjüngungskur verfolgen können.

Die Laudatio hielt Städteregionsrat Helmut Etschenberg, der im vergangenen Jahr in den „Who is who der Öcher Plääteköpp” aufgenommen worden war. Mit Blick auf den AKV und seinen Phantom-Ritter konnte er nur feststellen, dass die Lustigen Figaros nicht um einen Kandidaten oder Laudator zittern müssen. Manche Diskussion um die Städteregion sei angesichts der Anlaufprobleme zum Haare raufen.

Doch „all jenen, die gerne Haare spalten oder das Haar in der Suppe suchen” rief er mit Mark Twain zu: „Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. Insofern bin ich, was die Städteregion angeht, gerne weiter ein Spinner”.

In dem viereinhalbstündigen, von Flugkapitän Mommertz und Wilm Lürken moderierten Programm fanden die Tanzdarbietungen der „Friends of Fantasy” der KG Horbacher Freunde mit ihrem genialen Schautanz „Lady Di”, die perfekte, wagemutige Tanzgruppe Grün-Weiß vom Zippchen und die mottogetreue Dance-Company TN Boom verdiente Bewunderung. Ferner wirkten mit: Hans Montag, die 4 Amigos, De Cölner, Achnes Kasulke, Blom än Blömcher, Fred von Halen, de Kaafsäck sowie selbstverständlich auch Prinz Karneval Rainer I. mit Hofstaat und Prinzengarde.
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