Round Table 58 zeigt nicht nur beim Benefizkonzert Engagement

Von: Eva Onkels
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Der Round Table 58 hatte zum Benefizkonzert in die Domsingschule eingeladen: Sopranistin Daniela Sarrabia und Herbert Görtz am Klavier begeisterten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe geben“, erklärt Christian Lücke, Präsident des Round Table 58. Und Simon Rekers, Public Relation Officer, ergänzt: „Wir versuchen, Sachen ans Laufen zu bringen. Wir wollen Dinge tun, nicht Dinge bezahlen.“ Für manche Projekte braucht man aber dennoch Geld und deshalb veranstalteten die Mitglieder des Round Table jetzt ihr mittlerweile 24. Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener Projekte in Aachen und darüber hinaus.

Unterstützung für das Ostviertel

Round Table 58 steht für eine ganze Reihe junger Männer zwischen 20 und maximal 40 Jahren, die helfen möchten. In diesem Jahr sollen beim Benefizkonzert des Aachener Round Table für ganz unterschiedliche Projekte Gelder gesammelt werden: Schwerpunkt ist die Jugendhandballabteilung von Schwarz-Rot Aachen.

Der im Ostviertel aktive Verein möchte insbesondere Jugendlichen helfen, die sonst nicht unterkommen oder kein Geld für einen Sportverein besitzen. Ein weiterer Verein, der unterstützt wird, ist der ebenfalls im Ostviertel aktive Hevi-Verein. Dahinter steckt ein 2009 gegründeter Bildungs- und Inte-grationsverein, in dem Schüler und Studenten der TH und FH Nachhilfe für sozial benachteiligte Kinder geben.

Auch nach Nepal und auf die Philippinen spendet Round Table Geld. Ein weiterer, wenngleich nicht ganz so kostspieliger Aspekt, ist die Aktion „Raus aus dem toten Winkel“. Hier werden Grundschulen in der Region Aachen mit einem Lkw besucht. Gezeigt wird, wie groß der tote Winkel eines solchen Fahrzeuges ist.

Das Benefizkonzert selbst bot erneut hochkarätige Musik. Das Programm, zusammengestellt von Professor Herbert Görtz, sprach für sich: Schubert, Rossini, Tárrega, Albéniz und, und, und. Bunt und abwechslungsreich sollte es sein. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt ein wenig auf der spanischen Musik. Jedes Jahr bekommt einer der Studenten der Musikhochschule ein mit 3600 Euro dotiertes Stipendium, das zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Old Table – das sind Round Tabler, die über 40 sind – übernommen wird.

Auf Vorschlag von Herbert Görtz ist das in diesem Jahr Martin Friese, ein junger Gitarrist, der mit vier Stücken aus Renaissance und spanischer Moderne überzeugen konnte. Für Görtz ist wichtig, dass an diesem Abend nicht mehr – wie es ursprünglich der Fall gewesen war – Professoren und Dozenten der Hochschule musizieren, sondern jungen Musikern ein Podium geboten wird.

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