Rohde und Slawinski sollen es richten

Von: Christoph Classen
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Für eine starke FDP im Landtag: Aachens FDP-Chef Alexander Heyn (Mitte) mit den beiden Landtagskandidaten Maximilian Slawinski (l.) und Dr. Philipp Rohde. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Dr. Philipp Rohde und Maximilian Slawinski treten für die Aachener FDP bei der Landtagswahl am 9. Mai an. Beide wollten sich während ihrer Vorstellung bei der Kreiswahlversammlung wohl schon für die heiße Phase des Wahlkampfes warmlaufen.

Angriffe auf den politischen Gegner wurden im „Brander Stier” jedenfalls reichlich geritten. Und sowohl Rohde (40 Ja-, 2 Nein-Stimmen) als auch Slawinski (36 Ja-, 7 Nein-Stimmen) konnten letztlich überzeugen.

Als einen „der fähigsten und kreativsten Köpfe in unserer Städteregionstagsfraktion” pries Städteregionsabgeordneter Georg Helg Rhode, der im Wahlkreis Aachen I für die Liberalen ins Rennen gehen wird, an. Der 37-jährige, tätig am „Center for Innovative Learning Technologies” der RWTH, sieht NRW generell auf dem richtigen Weg. Nicht zuletzt dank der FDP-Minister Ingo Wolf und Andreas Pinkwart. „NRW muss wieder zum Innovationsland Nummer eins, dafür aber auch zum Bildungsland Nummer eins werden”, rief Rohde. Durch Linkspartei und Grüne würde NRW auf seinem Weg zum Innovationsland Nummer eins dagegen ganz sicher wieder nur zurückgeworfen.

Auch für Slawinski erwies sich die Konkurrenzpartei als rotes Tuch. „Die Grünen wollen doch immer und überall regieren, koste es, was es wolle”, sagte der ehemalige Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe, der für die FDP im Wahlkreis Aachen II antritt. Unbedingt zu verhindern gelte es zudem, dass die Linkspartei in NRW an die Macht komme. Und die CDU mache derzeit besonders durch ihr „sehr unklares politisches Profil” auf sich aufmerksam.

Die FDP stehe dagegen für Leistungsgerechtigkeit. „Es muss doch einen Unterschied geben, um man morgens aufsteht oder liegen bleibt”, sagte der 24-jährige. Auf die politische Agenda der NRW-FDP setzte Slawinski zuvorderst drei Aufgaben: Privatisierung der Landesbank, Ausbau der Felder Forschung und Entwicklung und eine individuellere Förderung von Schülern. „Und dafür”, schloss Slawinski, „braucht NRW die Freie Demokratische Partei.”
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