Roermonder Straße: Große Bohrer beackern die Brücke

Von: sh
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Großbaustelle Bahnüberführung: Tag und Nacht sind die Arbeiter der Firma B+H derzeit an der Roermonder Straße im Einsatz. Eine Behelfskonstruktion wird an der alten Brücke errichtet, über die der Bahnverkehr in den kommenden Monaten rollen kann, bis die neue Brücke voraussichtlich im August installiert wird. Foto: Andreas Cichowski

Aachen. Nun geht‘s ans Eingemachte: Zwei fast 30 Meter hohe und 110 Tonnen schwere Bagger treiben derzeit an der alten Bahnüberführung an der Roermonder Straße 24 große Bohrpfähle 17 Meter in den Untergrund. Spektakulär sind die Arbeiten, die die Experten der Tiefbaufirma B+H auch in Nachtschichten verrichten müssen.

Alles andere als spektakulär war dagegen der Start des Schienenersatzverkehrs, den die Deutsche Bahn von Donnerstag an einrichten musste, da aufgrund der aufwendigen Sanierungsarbeiten zunächst bis kommenden Montag, 26. Januar, keine Züge auf dem Streckenabschnitt Aachen-Kohlscheid verkehren können.

Ein Bahn-Sprecher bedauerte am Freitag gegenüber der AZ den „holprigen Start“. Nun laufe aber alles planmäßig, Beschwerden von Kunden lägen nicht mehr vor. Das sah am Donnerstag noch anders aus: Statt vom frühen Morgen an, standen erst nachmittags die Busse als Ersatzverkehr zur Verfügung.

Zudem gab es Berichte von verärgerten Kunden, die ortsunkundigen Busfahrern den Weg weisen mussten. Alle Probleme seien aber inzwischen ausgeräumt, so die Bahn. Mit dem beauftragten Busunternehmen habe es am Freitag noch einmal Gespräche gegeben, sagte ein DB-Sprecher. Pro Fahrtstrecke müssen Kunden derzeit rund 15 Minuten mehr einplanen.

Die Arbeiten an der Brücke laufen unterdessen planmäßig und auf Hochtouren. Neben den beiden Großbohrgeräten sind viele weitere Baumaschinen im Einsatz. Und die erzeugen – auch zu Nachtzeiten – Lärm. Die Bahn bittet um Verständnis, dass dies Beeinträchtigungen für die Anwohner mit sich bringen könne.

Den Zeitplan werde man einhalten können, versicherte unterdessen Marc Weißgräber, Projektleiter von B+H. Das bedeutet: Um 2 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag, 26. Januar, soll die „Bahnsperrpause“ enden, so dass die Züge wieder – dann über die Behelfskonstruktion – rollen können.

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