Rockige Riffs und Reggae-Beats im Franz

Von: Lale Dalz
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Long Kiss Goodbye: Die Kombo bezeichnet ihre Musik selbst als „PowerPopPunkEmocorRock“. Beim Stimmwerk Konzert im Franz überzeugte die Band mit ihrem Mix ebenso wie die anderen Künstler. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Viel Applaus für Nachwuchstalente hat es am Wochenende beim Stimmwerk Konzert im Franz gegeben. Von Rock über Singer-Songwriter-Stücken bis hin zu Crossover-Musik wurde ein vielfältiges Programm dargeboten. Drei Bands und eine Solokünstlerin standen auf der Bühne.

Immersion ist eine recht neue Band. Die fünf jungen Talente schreiben ihre Stücke selbst und machen Musik mit Rock- und Funk-Einflüssen. Aber auch ein leichter Reggae-Beat schwingt bei manchen Stücken mit und sorgt für gute Laune. Von heiteren bis hin zu nachdenklichen Stücken ist die Musik kraftvoll und tanzbar, und Sänger Niko Kourgiantakis begeisterte das Publikum mit seinem vielseitigen und ausdrucksstarken Gesang.

Persönliche Einblicke

Singer-Songwriterin Tinker trat beim Stimmwerk Konzert erstmals mit ihren selbst geschriebenen und sehr persönlichen Stücken auf. Sie begleitet sich selbst mit der Gitarre und singt Geschichten aus ihrem Leben, mal fröhlich und mal nachdenklich, auf englisch und auf deutsch.

Härtere Klänge gab es dann mit den Bands Long Kiss Goodbye und Clockwork. Long Kiss Goodbye machen Crossover-Musik, die sie selbst als „PowerPopPunkEmocoreRock“ bezeichnen und ebenfalls selber schreiben. Die Band Clockwork macht härtere Rockmusik mit Einflüssen aus den Musikrichtungen Metal und Grunge.

Alle Bands stammen aus Aachen und der Umgebung und hatten beim Stimmwerk Konzert die Möglichkeit, erstmals gemeinsam aufzutreten. Das Gesangsstudio Stimmwerk hat die Organisation des Abends unterstützt, für die Gestaltung waren die Künstler jedoch selbst zuständig. „Wir wollten eine Plattform für neue Bands und Sänger bieten“, erklärte Gesangscoach Eduardo Kwon. Im Gesangsstudio werden die Sänger betreut und erhalten Unterstützung und Feedback.

Ein neues Stimmlevel erreichen

Klassischer Gesangsunterricht ist das jedoch nicht, wie Gesangslehrerin Svetlana Abramova betont. „Singen können die Künstler ja schon, wenn sie herkommen. Von uns bekommen sie Unterstützung bei dem, was sie bereits tun. Wir reagieren auf Schwierigkeiten und Grenzen, denen die Künstler auf der Bühne begegnen.“ Das Spektrum der Stimme erweitern und kontrollieren, am Ausdruck feilen und vor allem: Singen. Dass sich die Arbeit an der Stimme lohnt, konnten die Zuschauer beim Konzertabend deutlich hören.

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