Rockcombo Katortz: Von Pink Floyd bis Lindenberg

Von: Gerd Simons
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Machen eine musikalische Verbeugung vor zahlreichen Musikgrößen: Katortz treten am 28. Oktober im Musikbunker auf. Foto: Nicole Reinke

Aachen. Handgemacht, rau, rotzig und frech – auf ihrem neuen Sechs-Track-Vinyl-Album „Cover“ macht sich das Köln-Aachener Trio Katortz mit viel Leidenschaft an Hits und Perlen bekannter Bands heran. An Songs von Hit-Garanten, die auf der eigenen Favoritenliste von Toshi Trebess (Gitarre/Gesang), Karsten Nordhausen (Bass/Gesang) und Stefan Schwartz (Schlagzeug) stehen.

Die Wurzel für dieses rundherum gelungene Vinylwerk des Rock-Dreigestirns ist „Space Oddity“ von David Bowie. Kurz nach dessen Tod im Januar hatten Katortz den Song bei einem Konzert gespielt, und die Resonanz darauf war mehr als positiv. Zurück im heimischen Proberaum, steckten Trebess, Nordhausen und Schwartz ihre Köpfe zusammen.

„Ein Cover-Song auf unserer nächsten regulären CD, die für 2017 geplant ist, kam für uns nicht in Frage“, erinnert sich Nordhausen. Schnell war die Idee geboren, die Wartezeit bis zum nächsten regulären Studioalbum mit einem Tonträger zu überbrücken, auf dem ausschließlich Cover-Songs zu hören sind. Allen beteiligen Musikern war klar, dass den Songs ihrer Idole nur auf Vinyl gehuldigt werden kann.

CDs wird es von „Cover“ nicht geben – allerdings den mittlerweile obligatorische Download-Code fürs Internet. Neben „Space Oddity“ von David Bowie, „Angel“ (Massive Attack), „Eiszeit“ (Ideal), „0-Resus-Negativ“ (Udo Lindenberg) und „Damals“ (Spliff) fand noch „Welcome to the machine“ von Pink Floyd den Weg auf das Vinyl. Nordhausen, ein Fans der britischen Supergruppe, ist sichtlich angetan vom Arrangement des Songs, für das Toschi Trebess verantwortlich zeichnete.

Überaus gelungen sind auch die Aufnahmen, die innerhalb von drei Tagen im Nota Falsa Studio von Produzent Sasha Sirovica entstanden sind. Live-Sessions im Studio, so Nordhausen, seien für Katortz immer ein Ereignis: „Wir sind eine Band, die live-erprobt ist und die Songs auch authentisch live aufnehmen kann.“

Dementsprechend zufrieden ist die Band mit dem Ergebnis. Hinzu kommt, dass für das Vinyl-Mastering noch die etablierten internationalen Cracks John Cremer und Thomas Ölscher gewonnen werden konnten, die aus den Aufnahmen das Maximum herausgeholt haben. Der auf 300 Stück limitierte Tonträger „Cover“ wird am Freitag, 28. Oktober, ab 20 Uhr, live in der Kneipe des Musikbunkers, Goffartstraße, vorgestellt.

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