Riesenandrang bei Helen Langehanenberg

Von: Wolfgang Schumacher
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Nationenpreis-Gewinnerin Helen Langehanenberg signiert im ZVA-Medienzentrum Autogrammwünsche der Fans. Foto: Harald Krömer

Aachen. Dressurreiterin Helen Langehanenberg strahlte noch immer nach dem deutschen Sieg im Nationenpreis vom Donnerstag. In diesem Jahr hat die Top-Reiterin eine Zusatzaufgabe übernommen.

Und das spontan gerne, wie sie im Medienzentrum den AN-Moderatoren Martina Feldhaus und Achim Kaiser vor der von den zahlreichen Fans ersehnten Autogrammstunde erklärte.

Langehanenberg ist Botschafterin für das Kuratorium Therapeutisches Reiten und hatte auch deswegen die Ehre, die drei Gewinner der Charity-Aktion „Glücks-Bringer“ zugunsten des Therapeutischen Reitens in Deutschland zu ziehen. Quasi als „Aufsichtspersonen“ waren der Vorsitzende des Kuratoriums, Jan Holger Holtschmit, und die Verantwortliche für die Weiterbildung, Beate Träm, mit von der Partie.

Glücksfee Langehanenberg zog zunächst mit der Losnummer 1213 den 3. Preis, eine von Reitern und Fahrern signierte Siegerdecke. Als 2. Preis war ein Hotelgutschein für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel in Warendorf zu gewinnen, den die Losnummer 2005 einheimste. Den 1. Preis spendete Langehanenberg selber. Es ist eine Stallführung bei ihr zu Hause, die die Nummer 0955 gewann.

Die Gewinnanzeige ist selbstverständlich ohne Gewähr, die Bestätigung ist auf der Webseite des Kuratoriums (www.dkthr.de) nachzulesen. Nach dem Posten als Glücksfee machte sich die Reiterin mit bester Laune an die nächste Aufgabe, sie signierte rund 100 Schleifen für die Autogrammjäger.

Stunde der Bundestrainer

Am Nachmittag gab der Cheftrainer der deutschen Fahrer-Equipe, Karl-Heinz Geiger, eine Vorschau auf den heutigen Samstag. Eine besorgte Frage galt den Pferden, die bei der Marathonfahrt der angekündigten Hitze von nahezu 30 Grad Celsius trotzen müssen. „Die Pferde vertragen das besser als wir“, sagte Geiger lapidar und bestätigte, dass die Fahrleitung die Zwischenphasen zum Erholen der Gespanne im Voraus verlängert habe. Ziel der deutschen Gespannfahrer sei natürlich, endlich die starken Niederländer zu schlagen.

Der erfolgreichste Bundestrainer aller Sportarten, Herbert Meyer (75), sagte angesichts der unglücklichen deutschen Niederlage im Nationenpreis der Springreiter am Donnerstag, dass die Mannschaft um Otto Becker trotzdem bei der WM in der Normandie „beste Chancen“ auf den Sieg habe.

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