Richterich gibt Geld für Kino unter freiem Himmel

Von: Marie Eckert
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Richterich. Dass die Straße Grünenthal besser an den ÖPNV angebunden werden soll, darüber war sich die Bezirksvertretung Richterich einig. Das „Wie“ unterschied sich allerdings von der Beschlussvorlage.

Die geplante Fußwegeverbindung zwischen der Laurensberger Straße und der Karl-Friedrich-Straße hatte für die Politik deutlich höhere Priorität als die Verlegung der Haltestelle „Vetschauer Berg“.

Eigentlich sollte über eine neue Haltestelle „Friedhof Hand“ abgestimmt werden. Laut Verwaltung und Aseag ist diese aber wegen der Fahrbahnbeschaffenheit und -breite der Karl-Friedrich-Straße nicht möglich. Stattdessen könnte die Haltestelle „Vetschauer Berg“ um 150 Meter näher ans Wohngebiet Grünenthal verlegt werden.

Mit dieser Verlegung hatte die Bezirksvertretung Laurensberg zuvor den Mobilitätsausschuss beauftragt. In Richterich aber wurde einstimmig beschlossen, die Haltestelle an Ort und Stelle zu belassen. Grund ist die Fußwegeverbindung zwischen Laurensberger Straße und Karl-Friedrich-Straße, die für 2017 geplant ist. „Macht eine Verlegung der Haltestelle Sinn, wenn es den Fußweg gibt?“, fragte Friedrich Werner Feil (Grüne).

Macht es nicht, beschloss die Bezirksvertretung, da die Haltestelle „Niersteiner Höfe“ vom neuen Weg aus gut zu erreichen sei, so die Einschätzung. Statt einer Verlegung betonte man nun die Dringlichkeit, den Fußweg einzurichten.

Einigkeit herrschte auch bei dem Antrag der SPD, sich am Projekt „Filmschauplätze“ der Film- und Medienstiftung NRW zu beteiligen. Beim Projekt gastiert eine mobile Kinoleinwand an verschiedenen Orten unter freiem Himmel, der Eintritt ist für alle frei. Als Standort wurde das Haus Heyden in Horbach ausgemacht. 750 Euro zahlt der Kulturbetrieb der Stadt zum Projekt zu, 750 Euro die Bezirksvertretung. Das Datum steht schon fest: Samstag, 30. Juli. Welcher Film läuft, ist noch offen.

Fünfjähriges Bestehen feiert die Jugendeinrichtung „Cube“, die sich in der Bezirksvertretung vorstellte. Der offene Treffpunkt für Kinder und Jugendliche bietet einiges: Neben der Möglichkeit, Musik zu hören, zu reden, zu spielen und Freunde zu treffen, bietet das „Cube“ auch Ferienspiele mit Workshops, ein Zeltlager, Parties, Kochkurse und vieles mehr.

Auf die eigene Anmerkung hin, dass man schon in Konflikt mit Nachbarn geraten sei, da Jugendliche auch außerhalb der Öffnungszeiten am Haus Lärm gemacht hätten, entgegnete Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne: „Das „Cube“ ist eine gute Einrichtung mit einem guten Angebot, die keinen schlechten Ruf hat.“

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