Reparatur der Marktstraße fällt ins Wasser

Von: Thorsten Karbach
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Reparaturen sind ins Wasser gefallen: Die Brander Marktstraße ist seit dem 10. Januar wegen Frostschäden gesperrt. Und bleibt es auch, denn bis die Stawag die Kanäle erneuert, lohnt laut Stadt die Sanierung des Straßenbelages vor der Marktschule (rechts) nicht. Foto: Michael Jaspers

Brand. Tiefe Pfützen füllen die Löcher im Asphalt der Brander Marktstraße. Und eine rasche Reparatur ist nun auch ins sprichwörtliche Wasser gefallen. Bei der Stadt Aachen hat man sich entschieden, die Straße so zu lassen, wie sie ist.

Nämlich in katastrophalem Zustand. Sie ist seit dem 10. Januar gesperrt und wird dies auch bleiben, allein Anlieger dürfen die Absperrung passieren. Und sie werden sich wohl oder übel an den überall aufgebrochenen Asphalt gewöhnen müssen, denn bis die Stawag mit den großen Baggern vorfährt, um die Kanäle in der Marktstraße zu erneuern, gibt es keine kosmetischen Korrekturen - werden keine Schlaglöcher wie vielerorts in der Stadt gefüllt.

„Die Straße ist in so schlechtem Zustand, dass es nicht ausreichen würde, ein paar Löcher zu füllen. Und es würde finanziell keinen Sinn machen, die Straße zu erneuern und dann direkt wieder aufzureißen”, erklärt Rita Klösges vom städtischen Presseamt. Auch wenn die Stawag die Baustelle erst gegen Ende Februar einrichten wird. Oder je nach Wetter erst später. „Die Straße wird definitiv so lange gesperrt bleiben, bis die Stawag mit der Baumaßnahme beginnt”, sagt Klösges.

Und die Bauzeit für die Erneuerung der Versorgungsleitungen ist dann für mehrere Monate angesetzt. Nach der riesigen Baustelle Trierer Straße werden Bagger weiterhin das Ortsbild prägen. Auch die Umgestaltung des Marktplatzes liegt an.

Der Aachener Stadtbetrieb bemühe sich laut Presseamt weiterhin, so schnell wie möglich die vielen Schlaglöcher auf den 550 Kilometern Straße in dieser Stadt zu stopfen. Und immer wieder werden neue entdeckt, tonnenweise Kaltbitumen wurde bereits oder wird noch verfüllt. Genaue Zahlen auch zu den Kosten will man beim Stadtbetrieb aber erst nach dem Winter bekannt geben. „Und die Kollegen sind der festen Überzeugung, dass es das noch nicht war mit dem Winter”, sagt Klösges. Doch auch wenn kein Schnee mehr falle und kein Glatteis mehr auftrete, seien Schaden und Kosten auf Vorjahresniveau. Und das bereits Mitte Januar.

Um die Marktstraße - an der eine der drei Brander Grundschulen steht - machen die Arbeiter des Stadtbetriebs aber weiterhin einen Bogen. Die ließe sich laut Rita Klösges ohnehin leicht umfahren, weswegen die Sperrung allemal zu vertreten sei. Sowohl über die Hochstraße, als auch über Wolferskaul und Ringstraße lässt sich die Trierer Straße oder in die andere Richtung beispielsweise die Schwimmhalle erreichen - ohne dass das Auto baden geht.
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