Aachen - Renitenter Radfahrer tritt Feuerwehrmann aus dem Weg

Renitenter Radfahrer tritt Feuerwehrmann aus dem Weg

Von: sh
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Symbolbild: dpa Sturmschäden
Ein Radfahrer hat einen Mann der Freiwilligen Feuerwehr Eilendorf attackiert, der einen auf den Vennbahnweg gestürzten Baum zerlegen wollte. Symbolbild: dpa

Aachen. Die Übergriffe auf Einsatzkräfte reißen nicht ab. Am Sonntag ist ein Mann der Freiwilligen Feuerwehr Eilendorf von einem Radfahrer attackiert worden, der sich auf Teufel komm raus seinen Weg im wahren Wortsinn freitreten wollte.

Gegen 11.30 Uhr war die Feuerwehr zu einem von unzähligen Sturmeinsätzen am Sonntag alarmiert worden. Ein Baum war auf den Vennbahnweg gestürzt und blockierte die komplette Bahn. Als die Feuerwehrmänner anfingen, mit Kettensägen das Gehölz zu zerlegen, kam ein 18-jähriger Radfahrer herangedüst und wollte trotz des laufenden Einsatzes und verperrten Weges die Durchfahrt erzwingen. Mit einem Tritt attackierte er dabei einen Feuerwehrmann, der dabei so schwer an der Schulter verletzt wurde, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die herbeigerufene Polizei erstattete Anzeige gegen den Radfahrer.

Ein zweiter Weihnachtsbaum wurde unterdessen Opfer des stürmischen Sonntags. Nachdem bereits am Donnerstag die neun Meter hohe Tanne auf dem Marktplatz in der City umgekippt war und kurzfristig durch ein künstliches 4,5-Meter-Modell ersetzt werden musste, erwischte es am Sonntag auch den Schmuckbaum des Eilendorfer Weihnachtsmarktes. Da er umzustürzen drohte, musste er von der Feuerwehr gefällt werden.

Insgesamt kam es am Sonntag in der Städteregion Aachen aufgrund entwurzelter Bäume, zahlreicher umgerissener Bauzäune, umherwirbelnder Schilder , Transparente und Dachabdeckungen und sogar über die Fahrbahnen rutschende Dixie-Klos und Straßenmöbel zwischen 9 und 15 Uhr zu 70 Einsätzen, davon 30 auf Aachener Stadtgebiet. Verletzte oder größere Schäden gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

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