Aachen - Rekordteilnehmerzahl beim Sommercamp von Blau-Weiß Aachen

Rekordteilnehmerzahl beim Sommercamp von Blau-Weiß Aachen

Von: Christiane Chmel
Letzte Aktualisierung:
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Besonderes Gruppenbild: 131 Teilnehmer und ihre Betreuer machten das Sommercamp bei Bleu-Weiß Aachen zu einem besonderen Erlebnis. Foto: Christiane Chmel

Aachen. Das Lied „Auf uns“ von Andreas Bourani hat kaum angefangen, da stürmte schon eine riesige Menge von Kindern und Jugendlichen auf die Terrasse des Tennis-Klubs Blau-Weiß am Luxemburger Ring. Mit einer Rekordzahl von 131 Teilnehmern hatte das jährlich stattfindende Sommercamp am vergangenen Montag begonnen.

Zum 21. Mal standen auf der Anlage im Aachener Süden eine Woche lang die Kinder und Jugendlichen von morgens bis zum späten Nachmittag im Mittelpunkt des Geschehens.

Die hohen Anmeldezahlen sind kein Zufall: Der Verein versteht sich als Familienklub und legt viel Wert auf die Betreuung und Förderung des Nachwuchses. Schon die Kleinsten im Alter von drei Jahren schwingen hier den Tennisschläger auf einem der acht Außenplätze. Sie dürfen auch beim Sommercamp dabei sein. Insgesamt 28 Trainer und Betreuer kümmern sich um die Kinder. Bei den Jüngsten werden höchstens vier Teilnehmer von einem Trainer betreut. Zudem sorgt das Trainingskonzept „play and stay“ dafür, dass die Kinder ein ihrem Alter entsprechendes Training mit speziellen Bällen und in Feldgrößen erhalten. „Erfolgserlebnisse stellen sich so schneller ein“, erklärt Jugendwart Marc Zander das Konzept. „Den Kindern macht Tennis so einfach mehr Spaß. Zum Teil können sogar schon Trainingsformen wie in der Bundesliga umgesetzt werden.“

Dass das Konzept aufgeht, zeigte die Begeisterung der Kinder. Manche Eltern durften in der fünften Woche der Sommerferien schon keine Ferienreise mehr buchen. „Wir freuen uns das ganze Jahr auf das Sommercamp“, erklärten Giulia (9), Lynn (9), Sophie (7) und Wiebke (10). „Und wir sind immer traurig, wenn es vorbei ist.“

Zu verdanken ist der große Erfolg des Camps nicht zuletzt den Trainern und Betreuern. Einige hatten noch im vergangenen Jahr selbst am Camp teilgenommen und kehrten jetzt als Betreuer zurück. „Die Großen helfen den Kleinen. Die Teilnehmer wachsen in den fünf Tagen immer mehr zusammen“, betonte Tennis-Trainerin Steffi Fritschi. „Die Stimmung kann man nicht beschreiben. Man muss dabei gewesen sein.“

Zum Abschluss des Sommercamps durften sich die Teilnehmer noch auf einer riesigen Wasserrutsche austoben, die der Verein aufbauen ließ. An der abschließenden Grill-Party mit DJ, Kinderschminken und Siegerehrung der besten Teilnehmer nahmen rund 300 Kinder, Eltern und Freunde teil. Der Camp-Song „Auf uns“ wurde an diesem Abend natürlich nicht nur einmal gespielt und stand mit seinem Text für die außergewöhnliche Stimmung der vergangenen Tage: „Wer friert uns diesen Moment ein? – Besser kann es nicht sein!“

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