„Reise durch Europa“: 225 Kinder eröffnen Brander Ferienspiele

Von: Leon Heckmann
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Eröffnung Ferienspiele Brand: Unter dem Motto „Eine Reise durch Europa“ ging es im Atrium des Pfarrzentrums St. Donatus auf die imaginäre Reise. Foto: Andreas Steindl

Brand. Man darf von einer lieb gewonnenen Tradition sprechen, die aber stets Überraschungen verspricht: Die Brander Ferienspiele sind am ersten Tag der Sommerferien mit einer Eröffnungsfeier im Atrium des Brander Pfarrzentrums St. Donatus gestartet.

 Das Motto lautet dieses Jahr passend zur unlängst beendeten Fußball-Europameisterschaft „Eine Reise durch Europa“.

Die 43 jugendlichen Betreuer der insgesamt zehn Gruppen liefen in bunten Kostümierungen verschiedener europäischer Länder ins Atrium des Kinder- und Jugendzentrums Mobilé St. Donatus ein, um ihre Gruppenkinder abzuholen. Insgesamt 225 Kinder zwischen 7 und 15 Jahren werden sich in den ersten beiden Wochen der Sommerferien auf die „Reise durch Europa“ rund um Aachen und die Region machen.

Die Ferienspiele sind eine Institution in Brand und werden schon seit Jahrzehnten vom Kinder- und Jugendzentrum Mobilé unter der Leitung von Karl Simons ausgerichtet. Dieser musste der Eröffnungsfeier aufgrund einer Fortbildung fernbleiben, stößt aber im Laufe der Woche wieder zum zehnköpfigen Leiterteam der Ferienspiele.

Die Betreuer und Gruppenleiter sind jugendliche Ehrenamtler zwischen 15 und 25 Jahren, die Jahr für Jahr ihre Freizeit opfern, um den Kindern in den ersten zwei Wochen der Sommerferien ein tolles Programm aus Ausflügen, Spiel und Spaß bieten zu können. Hierzu werden alle Betreuer vom Mobilé-Team geschult und während der Ferienspiele betreut.

„Dieses Jahr hat es tatsächlich mehr freiwillige Betreuer als nötig für die nach Alter der Kinder gestaffelten Ferienspielgruppen gegeben“, erzählte Leiterin Catherine Stiel. Daraus entstand eine zehnte Gruppe für die ältesten Teilnehmer, die es nicht mehr ins Team geschafft haben – ein Novum für die Brander Ferienspiele. „Die Motivation der ehrenamtlichen Betreuer ist wirklich unglaublich, wir waren überwältigt von den vielen Freiwilligen“, freute sich Leiterin Stiel.

Das Programm für die zwei Wochen mit ihren Gruppen haben die drei- bis vierköpfigen Betreuerteams wie immer selbst erarbeitet und vorbereitet. „Da steckt eine Menge Planung hinter“, betonte Catherine Stiel. Zudem lernten die jungen Ehrenamtler so, Verantwortung für eine Gruppe zu übernehmen.

„Hauptquartier“ und Anlaufstelle für die 225 Ferienspielkinder und Gruppenleiter sind stets das Pfarrzentrum St. Donatus und das Café Mobilé – und natürlich sind auch die legendären Zitronenteebehälter stets gefüllt für die durstigen Teilnehmer.

Bis zur Abschlussfeier am 23. Juli können sich die Brander Ferienspielkinder mit ihren Gruppenleitern also auf eine spannende „Reise durch Europa“ rund um Aachen und die Region freuen.

Das Sommerferienprogramm des Kinder- und Jugendzentrums Mobilé St. Donatus ist damit aber noch nicht beendet – ab dem 28. Juli wird mit der „Zeltstadt HalliGalli“ am Walheimer Freizeitgelände ein weiteres Angebot besonders für ältere Kinder und Jugendliche organisiert. Keine Chance für Langeweile also für alle Daheimgebliebenen in Brand und Umgebung.

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