Reif für die ganz große Bühne in Berlin

Von: Merle Tilk
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Bestens gerüstet fürs Band-Contest-Finale in der Bundeshauptstadt: Die Aachener Formation „Tornapart” hat sich als eine von zwölf Gruppen fürs Finale des Wettbewerbs „Your Gig” qualifiziert. Eine neue CD wollen die Jungs ebenfalls bald am Start haben. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Wir haben nicht damit gerechnet, in Aachen zu gewinnen”, sagen sie bescheiden. Doch in einigen Wochen machen sich die sieben Jungs von „Tornapart” auf den Weg nach Berlin, um im Bundesfinale „Your Gig - BandContest” zu spielen. „Es ist quasi jetzt schon ein Sieg, dabei sein zu dürfen”, freut sich Gitarrist Dion Geilenkirchen.

Auf der Suche nach den besten Bands Deutschlands traten rund 320 Bands aus elf Städten an. Nur zwölf Finalisten werden neben Headlinern wie „4lyn” und „Boppin´B” im Februar auf der Bühne stehen. So auch der Aachener Städtesieger „Tornapart”.

Doch trotz aller Überraschung in den eigenen Reihen blicken die sieben Bandmitglieder auf eine musikalische Erfolgsgeschichte: Schon von klein auf widmeten sich Patrick Koch (25), Keke Dombrowski (24), Ihab Sabe Al-Eish (24), Dion Geilenkirchen (28), Martin Keuler (23), Marcello Padaro (23) und Andreas Giesen (26) der Musik.

Vor sechs Jahren in Düren gegründeten, wandelte sich die Band immer wieder in ihrer Besetzung. Im vergangenen Jahr komplett, verbuchten die Mitglieder seitdem bereits an die 15 Auftritte - sowohl in Aachen und der Region als auch überregional. So spielten sie neben Gigs in Münster und Koblenz auch auf dem Leipziger „Metalfest” vor rund 15.000 Besuchern. In Aachen kennt man sie von Auftritten im Nightlife oder im Jakobshof und nicht zuletzt von ihrem Zusammenspiel mit der international bekannten Essener Band „Caliban” im Musikbunker.

Obwohl die sieben Jungs von „Tornapart” noch ein bis zwei Mal pro Woche in Düren proben, verstehen sie sich als Aachener Band. „Ein Großteil der Bandbesetzung lebt, arbeitet oder studiert hier”, so Sänger Patrick Koch. Dabei sind sich jedoch alle einig: „Wenn wir die Chance hätten, Musik hauptberuflich zu machen, dann würden wir das sofort machen”. Mit der Single „Forever Damage” ihrer ersten Platte „Ghost X- 35” sind sie auf dem besten Weg.

„Wir bezeichnen unsere Richtung als Industrial Metal”, so Gitarrist Keke Dombrowski. „Von allen Schubladen ist diese wohl die, die am besten beschreibt, was wir machen. Für Metalcore an sich sind wir zu verspielt, zu elektronisch. Für reinen Industrial sind wir jedoch zu hart.”

Nach ihrem Städtesieg sind die jungen Musiker zuversichtlich. „Jetzt geht´s ins Studio. Geplant ist eine neue CD und dann spielen, spielen, spielen.” Und mit Blick auf Berlin: „In erster Linie erwarten wir Spaß!”
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