Reichlich Gaudi in Friesenrath

Von: Günther Sander
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Ehrungen für die verdienten Mitglieder: Die St.-Hubertus-Schützen aus Friesenrath feierten gleich zweifach - nämlich auch noch mit einer Hüttengaudi. Foto: Martin Ratajczak

Friesenrath. Zwei Schwerpunkte beinhaltete das diesjährige Schützenfest der St.-Hubertus-Bruderschaft Friesenrath von 1911. Sie wurde 105 Jahre alt und ehrte drei verdiente Jubilare, die es gemeinsam auch auf 105 Jahre Vereinszugehörigkeit bringen. Zudem gab zum zweiten Male eine zünftige Hüttengaudi.

Nach einer heiligen Messe am Freitag und der anschließenden Kranzniederlegung an der Kriegerkapelle zog der bunte Umzug zum Festzelt, wo zweiter Brudermeister Manfred Tings zahlreiche Besucher willkommen hieß. Dem Friesenrather Schützenkönig, Brudermeister Robert Walther, galt ein ganz besonderer Gruß, denn er stand im Mittelpunkt eines prächtigen Königsballs.

1911 kam es zur Neugründung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Frisenrath, vorher gehörte man zu Hahn. 1913 gab es bereits die erste Kirmes auf der „Krotter Wiese“. Und heute, so Tings, genieße die Bruderschaft einen hohen Stellenwert im Ort.

Für den zweiten Brudermeister Manfred Tings war es eine besondere Ehre, beim Königsball verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Artur Kreus ist seit einem Vierteljahrhundert dabei, auf stolze 40 Jahre Vereinszugehörigkeit bringen es jeweils Miriam Kratz und Egon Schmitz. Zum Dank erhielten die Geehrten den silbernen beziehungsweise goldenen Jubelorden. Dankesworte fand Tings dann auch für König Robert Walther und Königin Rita, die an diesem Abend im Mittelpunkt standen. Robert Walther ist bereits seit 40 Jahren Vorsitzender der Bruderschaft.

„Eine tolle Sache“, lobte Tings und ließ nicht unerwähnt, dass er zum vierten Male bereits König sei, aber es nicht zum Kaisertitel gereicht habe. „Dazu gehört ein lupenreiner Hattrick“, lachte Tings. „Oder aber fünf Mal Schützenkönig insgesamt.“ Diese Chance bleibt der Majestät noch.

Die Hüttengaudi, zu der die Schützen und Walheimer Maijungen eingeladen hatten, gab es dann am Samstag mit viel Gaudi. Die Öcher Coverband „Fahrerflucht“ machte mächtig Dampf.

Ruhiger geriet dann der Ausklang des Schützenfestes am Sonntag mit einem Familientag. Die Tanzgruppe der KG Friesenrath und der Zirkus „Gioco“ sowie nette Spiele für Kinder sorgten für Kurzweil.

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