Aachen - Regiorun: Bei diesem Lauf wird Solidarität gelebt

Regiorun: Bei diesem Lauf wird Solidarität gelebt

Von: Hannah Lenkeit
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Aachen. Meistens muss man sich entscheiden, ob man etwas Gutes tun, oder Spaß haben will. Es gibt aber auch diese Ausnahmen, bei denen Spaß und Gutes in Kombination zu finden sind. Der „Regiorun for life” bildet eine derartige Ausnahmesituation.

Der Benefizlauf zu Gunsten der Aids-Hilfe Aachen e.V. soll dazu aufrufen, Präventivmaßnahmen zu ergreifen, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen und gleichzeitig sicherstellen, dass Aids nicht in Vergessenheit gerät und zuletzt Ausdruck von Solidarität mit Betroffenen sein.

„Der Regiorun ist die ideale Kombination aus Spaß an Bewegung und Gutes tun in Form von Unterstützung, Aufmerksamkeit und Akzeptanz HIV-Infizierter”, bestätigt Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Er hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Benefizveranstaltung - organisiert von Aachens schwul-lesbischem Sportverein Rainbow-Sports-Aachen e.V. -Êfindet in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

„Es wird wahlweise eine fünf oder zehn Kilometer Lauf beziehungsweise eine fünf Kilometer lange Walking-Strecke angeboten”, erklärt Marlies Janhsen, zweite Vorsitzende von Rainbow-Sports-Aachen. Darüber hinaus wird den teilnehmenden Sportlern ein Partnerlauf über fünf Kilometer angeboten. „Teilnehmen können in dieser Disziplin zwei Personen, die gemeinsam starten und auch gemeinsam ins Ziel einlaufen”, erläutert Janhsen. Kenntlich sollen sich die Partner durch einheitliche Kleidung oder eine Kennzeichnung in Form von Mützen, Bändern oder ähnlichen Dingen machen.

Hauptsponsor der Veranstaltung ist die Stawag. Die Veranstaltung wird am Samstag, 12. Juni, im Waldstadion mit einer Begrüßung sowie einem Aufwärmtraining von Medaix Training um 14.30 Uhr beginnen. Der Startschuss für die teilnehmenden Sportler fällt um 15 Uhr. Anmeldungen sind online bis zum 27. Mai möglich.

Hierfür fällt eine Startgebühr von 5 Euro an - bei Nachmeldungen erhöht sich die Gebühr um 2 Euro. Die Einnahmen aus diesen Startgeldern kommen in vollem Umfang den Projekten der Aids-Hilfe Aachen - die auch während des Laufes vor Ort sein wird, um Aufklärungsarbeit zu leisten - zugute. An dem Lauf kann Jeder ab dem Jahrgang 1992 teilnehmen. „Die Betonung liegt auf Jeder, hier steht nämlich nicht der Weltrekord im Vordergrund, fügt Etschenberg hinzu.
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