Regenbogenfahrt: Kranken Kindern Mut machen

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Startschuss vor dem Klinikum: Die 45 Teilnehmer der Regenbogenfahrt haben sich in Aachen auf den Weg gemacht. Binnen einer Woche wollen sie elf kinderonkologische Kliniken besuchen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Sie wollen vor allem krebskranken Kindern wieder Mut machen und treten dafür eine Woche lang kräftig in die Pedale: Mit 45 Radlern wurde am Sonntag am Aachener Klinikum die 25. Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) gestartet.

Von Aachen aus führt die Strecke über Köln, Bonn, Sankt Augustin, Siegen, Gießen, Frankfurt, Mainz und Bingen bis zum Ziel nach Koblenz. Mit rund 600 Kilometern wartet auf die Teilnehmer, die alle selber im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, bei der einwöchigen Radtour wie in den Vorjahren eine Marathon-Distanz. Entlang der Strecke werden diesmal elf onkologische Kliniken und Behandlungszentren besucht.

Dabei geht es aber nicht nur darum, den akut erkrankten Kindern und ihren Eltern neuen Mut zu machen. Die Teilnehmer wollen der Öffentlichkeit auch demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung durchaus wieder sportliche Höchstleistungen möglich sind. Aus eigener Erfahrung wissen sie alle nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen.

Auf der Wegstrecke werden die Radler wieder von zahlreichen Städten und Gemeinden sowie den regionalen Elternvereinen empfangen. Bereits vor dem Start hatten die Teilnehmer der Regenbogenfahrt die kinderonkologische Station des Aachener Klinikums besucht.

„Für die Kinder auf der Station und auch für mich war das heute ein ganz besonderes Ereignis“, betonte der Leiter der Klinik für Pädiatrische Onkologie, Prof. Dr. Udo Kontny, und dankte den Radfahrern für ihre Aktion: „Euer Engagement ist außergewöhnlich und wichtig – für die kleinen Patienten ebenso wie für ihre Eltern“, sagte der Mediziner.

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