Recyclinghof: SPD mit neuem Vorschlag

Von: Günther Sander
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Laurensberg. Die Suche nach einem geeigneten Standort für einen von der Stadt Aachen geplanten Recyclinghof im Aachener Nordwesten geht weiter. Bekanntlich gab es massive Bürgerproteste gegen eine Anlaufstelle am Laurensberger Friedhof Hand.

Und Dezernent Dr. Lothar Barth hatte kürzlich eine „neue Lösung“ in der Soers, in Nähe der Stadtgärtnerei an der Kläranlage, vorgeschlagen. Doch auch dagegen machte sich Widerstand breit.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Laurensberg hat nun in einem Schreiben an Bezirksbürgermeister Christian Krenkel (CDU) eine Standortprüfung beantragt – und schlägt zugleich einen neuen Standort vor. Gestern haben die Sozialdemokraten Helga Efes, Hans-Günter Sittardt und Veit Helmig diesen vor Ort präsentiert: Das Areal, das für die Genossen das „Gelbe vom Ei“ darstellt, befindet sich in der Nähe von Pariser Ring/Toledoring und Eisenbahn. Das Grundstück gehöre einer Beteiligungsgesellschaft, sei etwa 16.000 Quadratmeter groß und im Flächennutzungsplan überwiegend als Grünfläche ausgewiesen.

„Es handelt sich um ein verlärmtes Gebiet, das stört keinen Menschen, denn es gibt keine Wohnbebauung in unmittelbarer Nähe“, erklärte Hans-Günter Sittardt. Das Gelände sei von der Lage ideal, gerade für Anlieferer aus Laurensberg und Richterich, aber auch aus Haaren und Eilendorf, meinen die Genossen. Wichtig sei es allerdings, die in der Nähe befindliche Brunnenstraße vom Verkehr frei zu halten.

Den zunächst vorgesehenen Standort am Friedhof Hand lehnt die SPD ab, auch die „neue Lösung“ in der Soers schmeckt den Sozialdemokraten nicht. „Uns ist aber klar, wir können nicht alles ablehnen, denn irgendwo muss das recycelbare Material ja hin“, sagte Veit Helmig. Daher habe man nun selber gesucht und mehrere Flächen ins Auge gefasst. Eine zweite nennen die Genossen auch: Neben ihrem oben genannten Favoriten käme auch noch ein Gelände gleich hinter der Ausfahrt am Pariser Ring nach Laurensberg, unmittelbar am Kreisverkehr, in Frage. Und die SPD wünscht, dass über ihre Vorschläge am Mittwoch kommender Woche, 27. Februar, 17.30 Uhr, in der Sitzung der Bezirksvertretung beraten wird.

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