Realschule bis Bürgerservice: Heiße Eisen in Ausschüssen

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Aachen. Kurz vor der Kommunalwahl geht es diese Woche noch einmal hoch her. Über einige heiße Eisen hat die Politik zu beraten und zu entscheiden. Das geht bereits am Montag los.

Denn für 17 Uhr ist eine Sondersitzung des Schulausschusses anberaumt, der sich im Verwaltungsgebäude Mozartstraße treffen wird. Das einzige Thema lautet: „Standort David-Hansemann-Schule/4. Gesamtschule“. Und das hat bekanntlich in den vergangenen Wochen hohe Wellen geschlagen. Es geht darum, wo die noch verbliebenen Klassen der auslaufenden Realschule künftig unterrichtet werden.

Bereits in aller Frühe um 9 Uhr morgens wird am Mittwoch der Personal- und Verwaltungsausschuss im Verwaltungsgebäude am Adalbertsteinweg 59 zu seiner Sitzung zusammentreffen. Die ist zwar turnusmäßig, das wichtigste Thema stand aber zunächst gar nicht auf der Tagesordnung: der Bürgerservice und die dortige Misere. Zu erwarten ist, dass ein Maßnahmenpaket beschlossen wird, damit sich das durch Personalmangel bedingte Chaos der vergangenen Wochen möglichst nicht wiederholt. Zu erwarten ist ebenfalls, dass es im Zeichen des Wahlkampfs dabei noch einen kräftigen politischen Schlagabtausch gibt.

Die Bilanz und künftige Ausrichtung des Projekts Städteregion beschäftigt den Stadtrat bei seiner letzten Sitzung vor der Wahl am Mittwoch um 17 Uhr im Rathaus. Diskutiert wird über ein „Evaluationspapier“ zur Arbeit der Städteregion in den vergangenen fünf Jahren. Die SPD hat dazu einigen Beratungsbedarf angekündigt.

Eines der größten Investitionsprojekte der kommenden Jahre steht im Umweltausschuss zur Debatte, der auch für die Belange der Feuerwehr zuständig ist. Es geht um die Sanierung und den Umbau der arg maroden Hauptfeuerwache an der Stolberger Straße. Der Ausschuss trifft sich am Dienstag um 17 Uhr im Verwaltungsgebäude an der Reumontstraße 3. Zudem wird es auf Antrag der SPD abermals um die Luftqualität in Aachen gehen.

Im Betriebsausschuss für das Stadttheater geht es am Donnerstag um 17 Uhr im Spiegelsaal des Theaters unter anderem um die Vorstellung des Programms für die kommende Spielzeit.

Auf Antrag der Linkspartei wird sich die Politik außerdem mit den Einschränkungen des Spielbetriebs im Theater wegen Polizeiabsperrungen bei Nazi-Aufmärschen, wie es jüngst wieder der Fall war, beschäftigen.

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