Aachen - Reaktion auf Studi-Ansturm: Neubau für Informatik

Reaktion auf Studi-Ansturm: Neubau für Informatik

Von: Birgit Broecheler
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Neubau für Informatik an der Ahornstraße: Vertreter des Architekturbüros, der Hochschulbauverwaltung und der Wissenschaft nahmen den Bau in Betrieb. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Pünktlich zum Semesterstart haben Rektor Ernst Schmachtenberg und der Dekan der Fakultät für Informatik, Stefan Kowalewski, den Erweiterungsbau E 3 für die Informatik eingeweiht. Rund acht Millionen Euro investierte die RWTH Aachen in den Neubau, der in Rekordzeit entstand.

Denn erst im September vergangenen Jahres waren die Arbeiten für das vierstöckige Gebäude in der Ahornstraße 55 gestartet. Auf das Richtfest im Januar dieses Jahres folgte im Juni der Einzug der Mitarbeiter der Lehrstühle für Kommunikation und verteilte Systeme sowie für Computergrafik und Multimedia.

„Den ersten Neubau für die Informatik haben Fakultät und Fachgruppe zum großen Teil selbst finanziert“, erklärt Dekan Kowalewski stolz. Und Fachgruppensprecher Joost-Pieter Katoen führt aus: „Dieses Gebäude bedeutet eine große Entspannung für uns, für die Studenten und die Tutorengruppen.“ Ein flexibles Verkabelungskonzept, ein Serverraum für einen großen Rechencluster und Flächen für Testnetze für Sensorexperimente außen und innen ermöglichen der Fachgruppe nun die Mitarbeit am deutschen Forschungsnetz G-Lab zur Erforschung des Internets von morgen. In einem 3D-Labor ist zudem eine 32-Megapixel-Monitorwand aufgebaut, so dass auf einer Fläche von fast zehn Quadratmetern ultra-hochaufgelöste 3D-Grafiken dargestellt werden können.

Das neue Gebäude reiht sich ein in eine Serie von Erweiterungen und Neubauten an der RWTH, die nötig sind, um die Vielzahl der Studenten zu empfangen, die im Zuge des doppelten Abiturjahrgangs nach Aachen kommen.

Der Einschreibetag sei ein historischer Tag für die RWTH gewesen, resümierte denn auch Rektor Schmachtenberg. „Denn wir verzeichnen mehr als 7000 Neueinschreibungen.“ Rund 525 gehen davon auf das Konto der Fakultät für Informatik – ein deutliches Plus im Vergleich zu den 388 im Oktober 2012.

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