Razzia: Polizei nimmt Auto-Hehler ins Visier

Von: Oliver Schmetz
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Ein Schlag gegen Auto-Hehler? An zehn Stellen in Aachen, Würselen und Herzogenrath durchsuchte die Polizei am Dienstag Firmengelände von Gebrauchtwagenhändlern und Privatwohnungen. Foto: Michael Jaspers

Aachen/Nordkreis. Die Ermittler standen in den frühen Morgenstunden auf der Matte, und das gleichzeitig an zehn verschiedenen Orten in der Städteregion: In Aachen, Würselen und Herzogenrath hat die Aachener Polizei am Dienstag Firmengelände von Gebrauchtwagenhändlern und Privatwohnungen durchsucht.

Alleine in Aachen wurden sieben Objekte – unter anderem am Hohenzollernplatz, in der Peliserkerstraße, der Eifelstraße und der Süsterfeldstraße – ins Visier genommen. Außerdem wurde man an zwei weiteren Adressen in Würselen und an einer in Herzogenrath vorstellig.

Staatsanwaltschaft schweigt

Über die Hintergründe der Aktion, an der Ermittler des Aachener Kriminalkommissariats (KK) 13, das sich unter anderem mit Kfz-Delikten beschäftigt, und Beamte der hiesigen Einsatzhundertschaft teilnahmen, hüllte sich die federführende Aachener Staatsanwaltschaft am Dienstag allerdings weitgehend in Schweigen. „Wir möchten uns noch bedeckt halten, weil die Ermittlungen noch laufen“, erklärte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Dr. Jost Schützeberg.

Nach AZ-Informationen richtete sich die Razzia, der längere Ermittlungen vorausgegangen sein sollen, gegen mehrere Personen, die insbesondere im Verdacht der Hehlerei stehen. Die Verdächtigen, die weitgehend ein und derselben Familie angehören sollen, sollen mit gestohlenen Autos beziehungsweise mit gestohlenen Fahrzeugteilen gehandelt haben.

Heute Bilanz der Aktion?

Denn geklaute Autos werden mitunter auch auseinandergebaut und in Teilen weiterverkauft. Die Ermittler nahmen deswegen am Morgen vor Ort die jeweiligen Wagenparks genau unter die Lupe – und einige der Verdächtigen gleich mit.

Dass es bei der Razzia mehrere vorläufige Festnahmen gegeben hat, bestätigte Schützeberg auf Anfrage immerhin. Die betreffenden Personen würden nun „erkennungsdienstlich behandelt“. Ob sie auch dem Haftrichter vorgeführt und gegebenenfalls in Untersuchungshaft genommen werden, will die Staatsanwaltschaft heute bekanntgeben.

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