Raus aus dem Keller: Parkhäuser für Pedelecs

Von: Tim Habicht
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Eröffnung der Ausstellung „E
Eröffnung der Ausstellung „E-Fahrradparkhäuser”: Prof. Manfred Wagner, Felix Angermann (2. Platz), Ute Melchior, Johanna Matern (1. Platz), Erkan Candar (3. Platz) und Prof. Clemens Stübner (von links) begutachteten die besten Entwürfe. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Futuristische Architektur soll im kommenden Jahr an verschiedenen Standorten das Stadtbild bereichern. Die Stadt Aachen hat vom Bundesumweltministerium Förderungsgelder für nicht weniger als 13 Pedelec-Fahrradparkhäuser erhalten.

Ein Gestaltungswettbewerb am Fachbereich Design der Fachhochschule Aachen sollte für die nötigen Ideen und Konzepte sorgen - mit vollem Erfolg: Der Entwurf der Studentin Johanna Matern wird im kommenden Jahr in der Aachener City umgesetzt.

„Es ist ein großes Glück, dass wir diesen Design-Wettbewerb nicht nur haben stattfinden lassen können, sondern, dass die Projekte auch tatsächlich umgesetzt werden”, so Christiane Melcher, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen. Elektronische Mobilität sei ein großes Thema in Deutschland. E-Bikes liegen voll im Trend. „Allerdings besteht bei vielen Menschen die Sorge, dass ihnen die teuren E-Bikes gestohlen werden. Oder es fällt ihnen zu schwer, die mächtigen Bikes im heimischen Fahrradkeller unterzubringen”, so FH-Professor Clemens Stübner, der mit Prof. Manfred Wagner den Wettbewerb geleitet hat. Er fordert: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Fahrradkeller auf die Straße kommen.”

Schritt in die richtige Richtung

Der Entwurf von Johanna Matern gilt als erster Schritt in die richtige Richtung. Ihr Pedelec-Parkhaus ist in einzelne Module unterteilt. Pro Modul oder Kabine ist auf weniger als einem Quadratmeter Platz für ein Bike. „Ich habe besonderes Augenmerk auf die Platzersparnis gelegt. Damit möglichst viele E-Bikes auf wenig Quadratmetern unterkommen können”, erklärt die Studentin. Auch sei es wichtig, dass die Elektro-Räder komfortabel verstaut werden könnten. Außerdem müsse der Entwurf zum Stadtbild passen.

Ein großer Pluspunkt des Entwurfs von Johanna Matern war zudem die Flexibilität. Man kann die verschiedenen Kabinen im Kreis, an Häuserfassaden oder im Zick-Zack-Format anordnen. Kostenpunkt pro Modul: Etwa 1050 Euro.

Die Entwürfe der ersten drei Preisträger werden bis zum 19. November in Foyer des Verwaltungsgebäudes Marschiertor in der Lagerhausstraße ausgestellt. Damit sich jeder Interessierte ein Bild von den spannenden Ideen der Studenten machen kann.
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