„Queen's Revenge“ treten beim Stawag Music Award an

Von: Paula Schönfelder
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Aachen. Erst seit einem Jahr spielen Kim, Niko, Luca, Sven und Sascha zusammen. Und trotzdem ist ihre Band „Queen‘s Revenge“ im Finale des 13. Stawag Music Awards am Sonntag ab 15.30 Uhr vertreten. Doch die fünf Freunde kennen sich schon viel länger und über Band-Grenzen hinweg.

„Angefangen hat alles mit mir und Kim“, erzählt Gitarrist Sascha. „2013 starteten wir ein Akustik-Projekt, bei dem wir die Lieder schrieben und Kim sang.“

Weiter kamen sie aber nie, bis im Laufe der Jahre durch einige Zufälle und Kontakte Sven als zweiter Gitarrist, der Schlagzeuger Luca und zuletzt der Bassist Niko dazukamen. Letzterer erklärt: „In Aachens Musikszene kennt jeder jemanden, der jemanden kennt. Da spricht es sich herum, wenn Musiker gesucht werden.“ Einige der Mitglieder haben auch schon in anderen Bands gespielt und darüber viele Kontakte geknüpft.

Dass Queen‘s Revenge aber nach einem Jahr schon so erfolgreich sind, verdanken sie ihren offenen Charakteren und der Lust an der Musik. „Bei uns stimmt einfach die Chemie, menschlich wie auch musikalisch“, bringt es Niko auf den Punkt. Die Band ist im Hinblick auf Auftritte und Konzerte schon ganz schön erfahren – von verschiedenen kleinen Konzerten und Festivals in der Aachener Städteregion und im Kreis Heinsberg bis zu einem gewonnenen Wettbewerb.

Nur bei dem Namen der Band war man sich lange nicht einig. „Unser Name gibt nicht automatisch eine Musikrichtung vor. Er ist nicht zu eindeutig“, findet Kim. Um es klar auszudrücken: Die Band bezeichnet ihre Musik selbst als Alternative Rock.

Damit legt man sich auf keine Musikrichtung fest. Durch die vielen Kontakte zu anderen Bands und Genres, die alle fünf Musiker pflegen, findet man viele verschiedene Einflüsse wieder. „Wenn wir bei Wikipedia einen Eintrag hätten, würden da wahrscheinlich fünf verschiedene Musikrichtungen stehen!“, lacht Sascha.

Aber es steckt noch mehr hinter dem Namen der Band. „Wir haben als einzige Alternative-Rock-Band in Aachen eine weibliche Sängerin mit männlicher Unterstützung im Hintergrund“, erzählt Sven fast ein bisschen stolz. Und Niko fügt hinzu: „Sie ist unsere Queen.“

Kim schreibt die englischen Texte der Lieder selbst, da sie sich im Englischen am besten auszudrücken und damit zu identifizieren weiß. Die Themen fallen dabei sehr unterschiedlich aus. So handeln ihre Texte sowohl von persönlichen Erlebnissen oder spontanen Gedankenexperimenten.

In Kombination mit den Instrumenten der Band entstehen am Ende vor allem sehr melodische Songs. „Wir haben eingängige Hooks mit klar strukturierter, akkordbasierter Musik“, stellt Niko klar. Es ist die Musik, die sie selbst am liebsten hören. Man muss sich dahinterstellen, sich wohlfühlen und damit identifizieren können – da sind sich alle einig. Deswegen gehen sie mit dem Auftritt am Sonntag locker um. Den Award sehen sie als Chance, sich als Band zu präsentieren. Hier wird klar, wie gut man als Band wirklich rüber kommt. Geld oder Gewinnen spiele da gar keine so große Rolle, sagen sie.

„Im Grunde haben wir schon gewonnen“, lacht Sven. Fröhlich, optimistisch und vor allem sehr kommunikativ: So könnte man sie beschreiben. Ein bisschen nervös bleibt man wohl immer, aber der Spaßfaktor überwiegt schließlich.

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