Qualifizierungspreis und Auszeichnung für das Vinzenzheim

Von: Claudia Heindrichs
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Freude, die auch Herausforderung ist: Heinrich Lentfort, Gudrun Jörißen, Achim Steinbusch und Heinz-Josef Scheuvens (von links) freuen sich über die beiden Auszeichnungen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Gleich zwei gute Gründe zum Feiern gab es für das Aachener Vinzenzheim in Berlin. Dort zeichnete das Forschungs- und Beratungsinstitut „Great Place to Work“ in Kooperation mit dem „ZEIT“-Verlag besonders gute Arbeitgeber der Gesundheits- und Sozialbranche aus.

Das Vinzenzheim belegte dabei bundesweit den ersten Platz in der Kategorie „soziale Einrichtungen mit über 50 Mitarbeitenden“.

Eine anonyme Mitarbeiterbefragung und ein Kultur Audit, das die Qualität der Maßnahmen und Angebote der Personalarbeit prüft, waren die Eckpfeiler für die Bewerbung um das „Great Place to Work“-Qualitätssiegel. „Dass es dann auch noch der erste Platz wird, damit haben wir wohl nicht gerechnet“, lachte Achim Steinbusch, Personalleiter im Vinzenzheim.

„87 Prozent unserer Mitarbeitenden finden, dass sie einen sehr guten Arbeitsplatz haben. Im Branchenvergleich sind es lediglich 57 Prozent“, erläuterte Heinz-Josef Scheuvens, einer von zwei Einrichtungsleitern des Heimes, die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung. Besonders gute Bewertungen mit 90-prozentiger Zustimmung erhielt das Heim außerdem in den Bereichen „Weiterbildung und Unterstützung für berufliche Entwicklung“ sowie „freundliche Arbeitsatmosphäre“.

Lars Amberg, Mitarbeiter im Kinder- und Jugendbereich, schätzt vor allem das entgegengebrachte Vertrauen durch die Vorgesetzten: „Man wird nicht ständig kontrolliert und kann eigenverantwortlich arbeiten.“ Auch die sehr positiven Rahmenbedingungen, die die Einrichtungsleitung schaffe, seien ein Grund, weshalb er gerne zur Arbeit komme.

Eine zweite Auszeichnung erhielt das Vinzenzheim in der Sonderkategorie „Qualifizierung“. Dabei wurde das hohe Engagement bei Qualifizierung von Mitarbeitern durch ein breit gefächertes Angebot gewürdigt. „Unser Fort- und Weiterbildungsprogramm hat rund 80 verschiedene Fortbildungsangebote zu sieben Themenschwerpunkten“, erklärte die zweite Einrichtungsleiterin Gudrun Jörißen.

Obwohl die zwei Auszeichnungen für alle Beteiligten eine große Freude sind, nehmen sie dies als Anlass, voller Tatendrang weiter an der Qualität zu arbeiten. „Es haben sich 58 Prozent aller Mitarbeitenden an der Befragung beteiligt. Mich interessieren natürlich auch die, die nicht teilgenommen haben. Wenn es uns gelingt, einen Teil von ihnen an der konstruktiven Gestaltung ihres Arbeitsplatzes mitwirken zu lassen, indem sie sich beteiligen, dann können wir noch besser werden“, sagte Scheuvens. Und Gudrun Jörißen ergänzte: „Denn zufriedene Arbeitnehmer wirken sich unmittelbar auf die Zufriedenheit unserer Leistungsnehmer aus.“

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