„Pulse of Europe“: Selbst im Sandkasten ist Europa diesmal präsent

Von: Nina Krüsmann
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Die gelben Symbole der Einheit waren auch im Archimedischen Sandkasten zu entdecken: Mit kleinen Aktionen und Appellen für Frieden und Freiheit ging „Pulse of Europe“ in die nächste Etappe. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Es geht um ein Europa der offenen Grenzen, für Anpacker, für Mutige, die Farbe bekennen und nicht auf dem Sofa sitzen bleiben.“ Das riefen die Moderatorinnen Iris Hilker und Beate Roderburg den Menschen gleich zu Beginn zu, als „Pulse of Europe“ (PoE) am Sonntag wieder den Katschhof eroberte.

Bei herrlichem Sommerwetter war die Initiative zurück im Herzen der Stadt. Zuletzt hatte das PoE-Team am Tag der Tour de France Anfang Juli in Würselen die Radsportler mit gelben EU-Sternen begrüßt.

Die Aufforderung, für Europa auf die Straße zu gehen, haben die Teilnehmer am Sonntag einmal mehr wörtlich genommen. Die Rednerliste der einstündigen Kundgebung war wie immer für jeden offen, an die 200 Zuhörer wollten gemeinsam ein Zeichen für ein friedliches Europa setzen. Und das durfte aus gegebenem Anlass auch einmal spielerisch daherkommen: Im Archimedischen Sandkasten, wo viele Familien den sonnigen Nachmittag verbrachten, hatte das PoE-Team zwölf gelbe EU-Sterne versteckt. Wer sie ausgebuddelt hatte, wurde mit einem „Europa-Fanpaket“ belohnt.

Die Ferienzeit ist natürlich Thema auch bei PoE. Beate Roderburg rief dazu auf, auf einer großen Europakarte zu markieren, wo man den Sommerurlaub genießt. „43,8 Prozent der Deutschen verbringen ihren Urlaub innerhalb der EU. Dass wir offene Grenzen haben, macht das einfach. Diese Freiheit wollen wir feiern“, betonte die Moderatorin.

PoE ruft dazu auf, Urlaubsfotos, in denen die Initiative auf witzige Weise eine Rolle spielt, zu mailen. Wer zum Beispiel einen PoE-Aufkleber in Szene setzt, eine Europafahne aus Eiskugeln fotografiert oder „Pulse of Europe“ in den Sand malt, kann seine Urlaubserinnerungen an die Mail-Adresse „aachen@pulseofeurope.eu“ senden.

Natürlich ging es auch um aktuelle Inhalte: Die erfreuliche Entwicklung der politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich sowie die aktuelle Situation in Griechenland, den Niederlanden und Polen waren Themen. Vergangene Woche hatte eine Aachener Gruppe in der polnischen Vertretung in Köln die Solidaritätserklärung für den Erhalt der Rechtsstaatlichkeit in Polen unterstützt.

Heinrich Kluck, der sich bei jeder Versammlung mit einem Beitrag präsentiert, betonte, dass Europa das Vertrauen der Bürger brauche.

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