Aachen - Publikum genießt über 1000 Kostproben beim „Abend der Köstlichkeiten“

Publikum genießt über 1000 Kostproben beim „Abend der Köstlichkeiten“

Letzte Aktualisierung:
15888613.jpg
Häppchen-Sause: Die AZ-Redakteure Annika Kasties und Robert Esser begrüßten kulinarische Koryphäen auf der Bühne. Foto: Andreas Steindl
15888648.jpg
Häppchen-Sause: Die AZ-Redakteure Annika Kasties und Robert Esser begrüßten kulinarische Koryphäen auf der Bühne. Foto: Andreas Steindl
15888691.jpg
Häppchen-Sause: Die AZ-Redakteure Annika Kasties und Robert Esser begrüßten kulinarische Koryphäen auf der Bühne. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Gemampft, geschmatzt und gerne geschlemmt: Hunderte Besucher des Aachener Weihnachtsmarktes genossen Freitagabend auf der Katschhofbühne beim zweiten „Abend der Köstlichkeiten“ unserer Zeitung zugunsten des AZ-Hilfswerks „Menschen helfen Menschen“ über 1000 Gratis- Häppchen. Allesamt natürlich aus Aachen. Denn kulinarisch hat die Kaiserstadt extrem viel zu bieten.

Allen voran natürlich die Printe: „Woher die Printe kommt, werden wir oft gefragt. Dabei ist die Antwort einfach: Auf Niederländisch heißt prenten so viel wie drücken. In unserem Nachbarland wurden die ersten Printen in Form gedrückt, wir Aachener haben das dann perfektioniert“, lacht Bäckermeister Michael Nobis auf der Bühne.

Aixtra-Fleischer Wolfgang Flachs betont, dass die originale Aachener Weihnachtsleberwurst eben nur in Aachen von Metzgermeistern produziert werden darf – mit Sahne und geheimer Gewürzmischung. „Alles andere ist billige Kopie“, betont er. Und der Obermeister der Bäcker, Heinz Klein, weist in Sachen Christstollen darauf hin, dass „allein die nötigen Rosinen einen Tag in einer Rumlösung eingeweicht werden müssen, damit der Stollen am nächsten Tag perfekt zubereitet werden kann“.

Alle verteilen reichlich Appetithappen im Publikum, das in der Eiseskälte auch die warmen Gratisspeisen zu schätzen weiß. Peter Loosen gibt ungezählte Portionen Champignons aus, und Nicci Fiebus serviert Apfelpfannkuchen. „Ich finde es total überraschend, welche Bandbreite Aachener Produkte haben“, lobt eine Besucherin. Das gilt – unter anderem – auch für Dresse Nougat. Martin Dresse, Chef des Aachener Familienunternehmens aus dem Jahr 1890, verrät im Gespräch mit den AZ-Moderatoren Annika Kasties und Robert Esser, dass Nougatproduktion und Schokoglasur bis heute echte Handarbeit sind. Viel Applaus bekommen auch weitere Experten und Akteure auf der Bühne: Professor Frank Pohle (Centre Charlemagne), Hellmich Stroink (Aachener Domlikör), MAC-Geschäftsführer Manfred Piana, Glühwein-Experte Marcel Schmitz (Öcher Glühweintreff), und die Wissenschaftler Teresa Kaiser und Christian Kocks. Über 1000 Kostproben werden verteilt. Zum Schluss gibt es einen Hauptgewinn: ein Drei-Gänge-Menü von Ratskeller-Chef Maurice de Boer für Britta Slupina-Oellers. Lecker!

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert